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Das Nationale historische Denkmalschutzgebiet „Chortiza“ in der Stadt Zaporozhje
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Das Nationale historische Denkmalschutzgebiet „Chortiza“ in der Stadt Zaporozhje
Sonnabend, 19 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Über den Steilhängen schwebende

Über den Steilhängen  schwebende
Андреевская церковь — один из главных символов Киева

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

 Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge. Sie ist eines der Hauptsymbole von Kiew und ist mit mehreren Legenden und Sagen umhüllt. Die erste davon betrifft den Apostel Andreas, der laut Legende gerade auf dem Hügel, wo heute die Kirche steht, angeblich ein Kreuz aufgestellt haben sollte.

Heilig ist der vom Apostel Andreas gesegnete Ort

Über den Steilhängen  schwebende
Bartolomeo Francesco Rastrelli

Ob hier einmal der treue Jünger von Christus angekommen und auf diesem Berg gestanden wäre, dabei die fernen nördlichen Ländereien betrachtend, die sich von seinen lieben Ortschaften in Palästina sehr stark unterschieden – erfahren wir darüber nie. Die Legende über den Apostel ist schon längst zu einem Bestandteil der Kiewer Folklore geworden. Auf diesem Berg sollte etwas gestanden haben, wozu selbst der hügelige Reliefboden dieser Ortschaft die Architekten mahnte ihr Genie zu offenbaren… Es war gerade der Fall mit dem Projekt der Andreas-Kirche, das der geniale Architekt des XVIII. Jahrhunderts Rastrelli im vollen Umfang entworfen hatte. Der Baumeister war in Kiew nie gewesen, wobei sein Entwurf von dem einheimischen Architekten Mitschurin nach seinen Zeichnungen und Unterlagen realisiert worden war: die Kirche sollte zu einem Hof- und Personaltempel von Kaiserin Elisabeth (Tochter von Peter I) werden.

 Lageplatz der Kirche samt umliegenden Bergen dieser Ortschaft war gleichzeitig schon in der Vorzeit besiedelt. Auf dem Gipfel des Berges (dem sog. „Perun-Hügel“) stand der slawische hölzerne Götze Perun (Gott der Sonne) in der Umgebung anderer Götzen. Auf anderem Hügel („Altkiewer Berg“) gegenüber dem Andreas-Berg befand sich eine uralte Siedlung mit fürstlichen Palästen, dem ersten russischen Tempel – Zehnt-Kirche, wo angeblich unsere Stadt Kiew laut Legende entstehen sollte. Andreas-Berg lag in jener Zeit auch nicht brach – auf dem errichtete man ein Kloster, damit die Stelle des ehemaligen heidnischen Panthéons „zugedeckt“ war. Dieses Kloster hatte den mongolischen Überfall nicht überlebt und bis Ende des XVII. Jahrhunderts verlor sich der heutige Andreas-Berg im Dunkeln der Geschichte. Es lichtet sich erst 1690 als wir über den Bau einer Holzkirche auf diesem Berg erfahren, welche den Standort des ehemaligen Klosters bezeichnete.

 

Dank dem Willen der Tochter Peter I.

Die Machthaberin des russischen Imperiums und Ehefrau eines einfachen ukrainischen Kosaken Elisabeth (Elisaveta Petrovna) ist in Kiew im September 1744 das erste Mal eingetroffen. Ihr Gatte veranstaltete für sie eine Reise durch seine Heimat und die empfindliche Natur der jungen Kaiserin, die schon durch die zahlreichen Erzählungen seines Geliebten dazu bereit war, wurde von großer Liebe zu Kiew erfasst. Hier zeigte sich auch der „gottgläubige“ Ruhm der Stadt – die Imperatorin war sehr fromme Frau und hatte Kiew als einen fast idealen Ort für evtl. südliche Hauptstadt des Imperiums betrachtet. Sie ließ in Kiew eine Residenz für sich sowie eine Hofkirche bauen. Dies war die Grundlage für die Entstehung von Marien-Palast und Andreas-Kirche. Bartolomeo Rastrelli wurde beauftragt die Projekte für beide Bauwerke zu schaffen und die Bauarbeiten vor Ort erfolgten unter der Leitung des Architekten Ivan Mitschurin, der als Mitautor dieser Projekte gelten kann.

Über den Steilhängen  schwebende
Andreas-Kirche, XIХ .Jahrhundert

Die komplizierte geologische Struktur des Hügels, der an Grundwasserquelle reich ist, bedingte den Verzicht auf die Errichtung eines Glockenturmes und den Einsatz des zweistöckigen Bauwerkes- Säulenstuhl/Stylobat als Fundament, auf das die Kirche aufgesetzt worden war. Die Kirche selbst ist 47 m hoch und steht auf dem 87 m hohen Hügel, die Höhe von  Stylobat ist 15 m. Der Stylobat ist mit der Balustrade umgeben und stellt eine wunderbare Aussichtsplattform dar, von der sich aus ein herrliches Panorama auf Unterstadt Podol und Dnepr für die Kiewer sowie die Gäste unserer Stadt  eröffnet. Solche namhaften Schriftsteller und Dichter, wie Nikolai Gogol, Taras Schevtschenko, Alexander Pschkin, Netschui-Levitsky bewunderten es einst.

 

 

Meisterwerk des „hohen“ Barocks

Die Fassade der Kirche mit einer Kuppel ist durch fünf Spitze, Säulen, Pilaster, reiche Modellierung verziert. Die runden Fenster sind durch prächtiges Stuckornament eingerahmt, an den Frontönen sind die gusseisernen Kartusche mit Monogramm der Imperatorin angebracht. Im Inneren ist die Kirche mit einer großen Kuppel abgedeckt, die 10 m im Durchmesser ist. Von Außen aber sieht sie als fünf- kuppelig aus: vier kleinen Spitzen sind auf Contreforten aufgesetzt, die schräg angeordnet sind. Die Silhouette des Bauwerkes bildet einen Kontrast zwischen der massiven Zentralkuppel und schlanken Eckkuppeln.

Über den Steilhängen  schwebende
Über den Steilhängen  schwebende
Über den Steilhängen  schwebende
Über den Steilhängen  schwebende
Interieur  der Kirche

Interieur der Andreas-Kirche wurde in 1750-er  ausgemalt. Ikonenwand, Kanzel und den Bereich über dem Altarraum hatte Rastrelli eigenhändig entworfen. Er projektierte das Modell der Ikonenwand in Naturalgröße, nachdem die Holzschnitzerei von  örtlichen Meistern Joseph Domasch, Christopher Oreydach, Andrei Karlovsky, Matvey (Matthäus) Manturov vollzogen wurde. Die Aufstellung des Ikonostas (Ikonenwand) erfolgte unter der Leitung des Meisters Johann Groth. Hinter der Ikonenwand im Altarraum befindet sich ein Baldachin auf gewundenen vergoldeten Pfeilern, die mit Blumengirlanden verziert sind. 

Die Bilder für Ikonenwand der Andreas-Kirche hatten die russischen Maler Ivan Wischnjakov und Alexei Antropov sowie eine Gruppe von ukrainischen Malern geschrieben. Die ganze Malerei ist im Geiste des XVIII. Jahrhunderts ausgeführt – das sind eher die Gemälde auf religiöse Thematik, als die Ikonen. Antropov verewigte seine Autorschaft durch das Gemälde „Mariä Himmelfahrt“.

Die Kirche ist hoch, geräumig und immer mit Licht gefüllt.  Sie ist vollkommen mit Geiste des europäischen Barocks durchdringt – die ausländischen Gäste finden deren große Ähnlichkeit mit katholischen Kirchen derselben Zeitperiode.  Die Altardarstellung vom „Heiligen Abendmahl“ von Antropov wurde sogar eine längere Zeit dem Pinsel von Großen Leonardo da Vinci zugeschrieben… Absolut europäisch sieht auch die Kanzel- Ambo aus links vom Haupteingang der Kirche. Diese wird oft „Loge der Imperatorin“ genannt, doch in der Tat konnte Elisabeth kaum sie hinaufsteigen in Rücksicht auf die damals getragene Kleidung „Farthingale“ bzw. „Crinolina“.  Für die Kaiserin war ein Platz unter dem Baldachin an anderer Seite des Tempels vorgesehen.

Im XIX.Jahrhundert erschienen an den westlichen Wänden des  Transepts zwei historischen Gemälde – „Wahl des Glaubens durch Fürsten Wladimir“ von einem unbekannten Autor und „Predigt von Apostel Andreas“ des Malers Platon Borispolez. Sie sind im Klassizismus-Stil ausgeführt und stören keineswegs die ganze Pracht des Interieurs von Rastrelli und Antropov.

Die Imperatorin Elisabeth hatte leider die fertig gebaute Kirche nicht gesehen. In der letzten Zeit blieb sie vorwiegend in Petersburg und machte keine langen Reisen. Die Kirche ist erst 1767 eingeweiht worden, doch wurde vernachlässigt, weil sie keinen eigenen Vorsteher hatte. Das erklärte sich dadurch, dass diese Kirche einem Hofamt untergeordnet war und die Einstellung zu Elisabeths Bauwerken seitens ihrer Nachfolger recht „kühl“ war. Schon zehn Jahre später verletzten die Grundwässer das Fundament und das Bauwerk geriet in Verfall: durch Dachlöcher  sickerte Regen und Schnee hinein,  die Vögel bauten Nester drin. So verliefen 30 Jahre der Vernachlässigung und zum großen Wunder stürzte die Kirche nicht zusammen. Architekt Mitschurin verstand doch zu bauen.

 

Wechselfälle des neunzehnten Jahrhunderts

Erst am Ende des XVIII. Jahrhunderts (1797) wurde die Kirche renoviert. Sie wurde zum Objekt der Aufmerksamkeit seitens Zarenpersönlichkeiten und 1844 wurde eine große gusseiserne Treppe zur Kirche errichtet, die bis heute erhalten ist. 1867 erhielt Kirche die Zarengaben: Ikone „Christus Erlöser“ mit Gravieren an der Hinterseite, dass es die Gabe des Imperatoren Alexander II ist, ein Evangelium  und ein kleines Sakramenthaus  mit Reliquien  des Apostels Andreas.

Diese Reliquien hatten doch die Kirche vor dem Blitz im Jahr 1881 nicht gerettet, nach dessen Schlag  verzerrten sich etwas die Maßverhältnisse der Zentralkuppel. Noch eine Restauration 1900 hatte der Kirche deren ursprüngliche Gestalt zurückgegeben.  1915 nach folgenden Bergrutschen bekam das Bauwerk die Risse, welche erst nach  der Instandsetzung des Dränsystems des Hügels im Jahre 1926 beseitigt worden waren.

Mitte des XIX. Jahrhunderts hatte eine große Rolle im Schicksal der Kirche der Schriftsteller, Mäzen, Archäologe und Aufklärer Andrei Murawjov gespielt. Er erwarb ein Gehöft neben der Andreas-Kirche und fing mit der Erforschung des Kiewer Altertums an.   Er kämpfte auch für die moralische Reinheit/Keuschheit dieser Ortschaft – auf dem Andreas-Abstieg gab es damals eine Reihe von Bordellen. Solche Nachbarschaft mit der Kirche brachte die Geistlichen sowie Herrn Murawjov äußerst in die Verwirrung.   Dem letzte hat es gelungen die „lustigen“ Anstalten auf die Jamskaja-Straße zu  verlegen.

Über den Steilhängen  schwebende
P. Borispolez „Predigt des Apostels Andreas“, 1847, Öl
Über den Steilhängen  schwebende
Fragment  der Ikonenwand

Murawjov hatte nicht nur auf eigene Kosten die nächste Erneuerung des Tempels, ohne die entsprechenden Geldmittel vom „Zentrum“ erwartend, vorgenommen, sondern ließ noch eine Kirche zu Ehren Sergy Rodonezhsky im Stylobat stiften. Nach seinem Ableben im Jahr 1874 wurde er in dieser Kirche bestattet. Sein Grabstein  ist bis heute erhalten. Murawjov ist der einzige Mensch, der in der Andreas-Kirche beerdigt worden war.

Die Kirche ist auch in die Chronik der komischen Vorfälle geraten worden. Am Scherztag 1. April 1898 hatte die Zeitung „Kiewljanin“ („Kiewer“) zum Spaß mitgeteilt, dass der Glockenturm der Andreas-Kirche mit donnerndem Getöse eingestürzt wäre und  mit dessen Bruchstücken den Andreas-Abstieg zugeschüttet hätte. Man hatte dem Scherz geglaubt und eine gute Hälfte der Einwohner Kiews mit dem Stadtgouverneur an der Spitze  strömte zum Andreas-Abstieg, um sich an Ruinen    des nicht existierenden Glockenturmes zu gaffen. Als es sich herausgestellt hatte, dass der Staatsmann zum Opfer eines April-Spaßes sowie  eigener Nachlässigkeit in Bezug auf die ihm anvertraute Stadt wurde, versuchte man den Skandal zu vertuschen. Doch das Gerücht  über den angeblichen Einsturz  des Andreas-Glockenturmes verbreitete sich gewiss in „ganz Russland“ und wurde zu einem der „klassischen“ Scherze des 1. April- Humors.

 

Dank Rastrelli`s Genie bewahrende 

 Das XX. Jahrhundert verhielt sich der Andreas-Kirche gegenüber recht gnädig.  1935 wurde die Kirche als Museum erklärt. Im Zeitraum 1941-61  wurden im Gotteshaus die Gottesdienste abgehalten und dann 1968 wurde sie wiederholt zum Museum. In 70-er Jahren wurde eine komplette  Rekonstruktion der Kirche durchgeführt. Als Anstoß dafür wurde die Tatsache, dass in Wien die ursprünglichen Zeichnungen von Rastrelli entdeckt wurden. Gerade damals erhielt die Kirche deren ursprüngliches Aussehen gemäß der Konzeption des Architekten.

Gegenwärtig werden in dieser Kirche die Gottesdienste der Ukrainischen Autokephalen Kirche in ukrainischer Sprache abgehalten. Sie gilt als Kathedrale dieser Konfession in der Hauptstadt.

Mai 2011.

 



11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


22.07.2011  Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel bis Kiew

Grigori MELNICHUK, Catherine SKRIPNIKOVA, Journalisten

14. Oktober – Tag von Mariä Schutz und Fürbitte. Es gibt in Kiew über zehn Kirchen mit diesem Namen. Laut einer Legende soll sich dieser Feiertag unmittelbar auf die Kiewer Fürsten Askold und Dir sowie die erste Taufe/Christianisierung in Rus beziehen.

 


19.07.2011  Partnerstädte von Kiew

Skibin Evgeniy, Stadtführer, Dolmetscher.

Der 28. April ist der internationale Tag der Partnerschaft zwischen den Städten. Über die Entstehung der Partnerschaftsbewegung existieren zwei Versionen. Die erste weist auf die Initiative von Veteranen der französischen Widerstandsbewegung im Jahre 1957 auf, als in Paris die internationale Außenregierungsorganisation – Weltföderation von Partnerstädten gestiftet worden ist.


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