![]() |
![]() |
![]() |
| Bootsfahrt auf Dnepr | Blick auf Lavra-Höhlenkloster und Mutter-Heimat-Statue |
Kapitän-Brücke |
Sie betreten das Boots- bzw. Schiffsdeck und der Fluss nimmt Sie auf und treibt stromaufwärts und stromabwärts. Wir gratulieren Ihnen — Sie wiederholen die Routen von ersten Ansiedlern, welche hier einst herangesegelt kamen, um eine mächtige Stadt für viele Jahrtausende zu gründen… Wir laden Sie herzlich ein eine spannende und beeindruckende Bootsfahrt auf Dnepr mitzumachen!
Kiew ist ohne Dnepr undenkbar. Mächtiger Strom ist nicht nur die Lebensader der Ukraine, sondern auch ein Fluss, welcher für die Geschichte der slawischen Völker von herausragender Bedeutung war. Innerhalb der Stadtgrenzen fließt Dnepr natürlich, ungezwungen und frei, im seinem Gedächtnis die fernen Zeiten haltend, als er fast jedes Jahrzehnt sein Flußbett launisch wechselte und ließ letztendlich den Kiewern von heute die Inseln, Golfe und Buchten übrig. In den Stadtgrenzen kann man den Fluss in seiner durch die Kaskaden und Stauseen nicht gestörten Größe, in bizarren Ornamenten von Flussbetten und Strömen, Untiefen und Stränden sehen.
In den letzten zwei Jahrhunderten ist durch den wasserreichen Strom der historische Fluss Potschaina verschlungen worden, wo die Kiewer in dem unvorstellbar fernen 988 Jahr vom Großfürst Wadimir getauft worden waren. „Verflößen“ samt Dnepr- Wasser die einst patriarchalischen Ländereien des linken Ufers, vernichtet sind durch Kriegsbrände die Niederlassungen auf den Inseln, an deren Stellen die Parke und Grünanlagen viele Jahrzehnte zuvor entstanden. Darüber ziehen heute die zahlreichen Brücken — „Blutgefässe“ unserer Stadt. Das Panorama hat sich geändert: am linken Dnepr-Ufer, dem Land des ehemaligen Tschernigow- Gouvernements entstanden die neuen Wohnmassive mit Hochhäusern, ragen die Denkmäler der sowjetischen Gigantomanie empor, wie die Mutter-Heimat-Statue… Doch, nach wie vor bleibt das hügelige rechte und das flache linke Ufer unseres grauen Dnepr, glänzen die goldenen Kuppeln des Höhlenklosters, bezaubert die durchsichtige Silhouette der Andreas-Kirche, blüht das üppige Grün an Dnepr- Steilhängen und der „Kahle Berg“ hält weiterhin seine trüben Geheimnisse.
Die Kiewer Berge bleiben wie immer stehen und Sie können dasselbe Relief wie 15 Jahrhunderte zuvor sehen. Vor Ihren Augen werden die Unterstadt Podol und Andreas-Kirche, die Kuppel von „Lawra“ (Höhlenkloster) und die des Wydubezky-Klosters, das alte Denkmal des Magdeburger Rechts und eine Reihe von Gedenkstätten (vom Park des ewigen Ruhmes bis Memorial für Hungersnot 1932-33) vorbeifahren.
Vom Schiffsdeck aus werden Sie die Kiewer Architektur in deren tausendjährigen Entwicklung beobachten — von altrussischen Gotteshäusern bis zu modernen Bauwerken. Sie entdecken für sich die behaglichen Grünanlagen und die echte unberührte Natur von zahlreichen Inseln, die nur per Wasser zugänglich sind.
Die Fahrt in der nördlichen Richtung unterwegs zum Kiewer Stausee, am modernen Kai des Wohnbezirkes „Obolon“, vorbei, zur großen Insel Muromez und der Mündung des „verzauberten“ Flusses Djesna (der Name mag Ihnen vielleicht nichts sagen, er gehört aber zu einem der 10 größten Flüssen Europas) lässt sogar die „erfahrenen“ Touristen nicht gleichgültig bleiben.
Wir laden Sie aufrichtig ein, die echte Flussfrische während des Schiffausfluges auf Dnepr genießen zu können!
Organisatorische Fragen:
- Miete des Ausflugschiffes (bis 30 Personen): 2200 UAH/Stunde.
- Abfahrt: Anlegeplatz Poststation/Podol.
- Minimale Frachtfrist: 2 Stunden.
- Anzahlung kann in unserem Office (Podol, Schekavitskaja-Str, 30/39, Office 4)oder per Faktura-Rechnung erfolgen werden.
- Unterwegsführung (2 Stunden): 00 UAH.
Es gibt immer viele Fahrtlustigen Hier ist komfortable sowohl für Erwachsenen als auch Kinder



Aussicht auf Unterstadt Podol
LESEN SIE BITTE AUCH:
- Das grüne Herz und geistiges Heim von Kiew
- Grab des Fürsten Askold. Die ersten Christen
- Unterstadt Podol
- Kiewer Höhlenkloster
| Tweet |






