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Der Alexander-(jetzt Wladimir-) Abstieg am Ende des 19. Jahrhunderts,Kiew
 
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Der Alexander-(jetzt Wladimir-) Abstieg am Ende des 19. Jahrhunderts,Kiew
Mittwoch, 18 Oktober 2017

Stadtführungen > "Haus mit Chimären“ lädt Sie zu Besuch ein!

Fassade des Hauses

Halle des Paradeeinganges

Blick von Hinterseite 


Die bekannteste, verwickelte und gleichzeitig rätselhafte sowie fast unzugängliche Stadtvilla in Kiew. In diesem Haus in Bankowaja-Str., 10 ist Empfangsresidenz des Präsidenten der Ukraine untergebracht. In den prächtigen Kabinetten des großen Architekten Gorodezky erfolgen die Empfänge der Oberhäupter  verschiedener Staaten. Sie haben doch die Möglichkeit eine der Hauptsehenswürdigkeiten unserer Stadt besichtigen zu können! Die Marmorparadentreppe, стены, mit Erleholz bekleideten Wände, ausgesuchter Parkettboden, Majolika,   Perlmutter und Hauptsache — wunderliche Verzierung als Jagdtrophäen und mystische Ungeheuer — all dies wartet auf Sie während des Besuches des Baumeisterwerkes vom namhaften Architekten Gorodezky. Diese Führung ist einmalig und eigenartig: die Möglichkeit diese in Kiew berühmtesten Stadtvilla zu besuchen ist sehr begrenzt.  Also, buchen Sie schnellstens diese spannende Führung bei uns im „Prime Excursion Bureau“!

Es war Frühjahr 1901, als sich am Tisch eines der Kiewer Restaurants drei berühmten Architekten Vladislav Gorodezky, Alexander Kobelev uns Vladimir Leontowitsch trafen. Gorodezky teilte den Kollegen mit, dass er ein Grundstück auf dem Plateauabhang in Petschersk (Stadtviertel) auf der Bankovaja-Straße preiswert erworben hat. Der angesehene und raffinierte Kobelev war verblüfft: wie möglich sei auf solchem Grundstück überhaupt was zu bauen? Gorodezky war hingegen begeistert und sagte, dass er beabsichtigt dort ein großes und besonderes Haus zu errichten. Außerdem hat er vor, die Wohnungen in diesem Haus nicht nur zu vermieten, sondern auch selbst hier zu wohnen.

Kobelev hatte ihm nicht geglaubt. Es wurde erzählt, dass er seine Hand an den Stirn von Gorodezky anlegen und ausrufen sollte:  „Nur ein Verrückte kann auf solche Idee kommen! Gorodezky erwiderte darauf und letztendlich  sind die beiden eine Wette eingegangen.  So verbreitete sich das Gerücht in der Stadt und als dessen Folge war die „Geburt“ des wunderbaren Bauwerkes in Kiew. Es war eines der markanten Ereignisse im „schimärischen“, legendären Lebenslauf des großen Architekten. Gorodezky hatte das „Haus mir Chimären“ innerhalb von zwei Jahren gebaut. Das Bauwerk stand auf zwei Fundamenten: ein Teil des steilen Abhanges wurde durch die tief in den Boden eingerammten 5 m — Betonpfähle befestigt, auf denen der Hinterbereich des Hauses ruht. Dieses Bauverfahren wurde von dem bekannten Ingenieur Strauss ausgearbeitet und war absolut innovative Lösung in der Weltbaupraxis.  

Das Gebäude hat verschiedene Anzahl der Geschosse: von der Haupteingangsparadeseite zählt es drei Etagen,  von der Seite des Abhang — sechs Etagen. Gorodezky erwies sich auch als ein talentierter Ingenieur und unternehmungslustiger Mensch. Für „PR“ seiner Tätigkeit hatte er dem Besitzer einer Zementfabrik angeboten für die äußere „Verschönerung“ des Bauwerkes den „unedlen“ Beton zu investieren.  Auf solche Weise wurde das Bauwerk ohnegleichen gleichzeitig zur einer sehr erfolgreichen Werbung für ein neues Baumaterial damaliger Zeit. Dadurch  haben sowie der Unternehmer, als auch Gorodezky gewonnen. Selbstverständlich auch die Kiewer und die Gäste unserer Stadt, die einen „Schatz“ von „Kiewer Gaudi“ erhielten. Dieses Baumeisterwerk wird oft mit den Meisterwerken des großen Architekten Antonio Gaudi aus Barcelona verglichen.  

Eine erhebliche Hilfe leisteten dem Architekten die Bildhauer-Brüder Elia und Eugenio Sala. Der Autorschaft von Elia Sala gehören  die Figuren (aus Zement), welche die Fassade und Innenausstattung des Hauses verzieren: Elefanten und Nashörner, riesige огромные Kröten auf dem Dach, Najaden/Nixen hoch auf den schnurrbärtigen Delphinen,  змея, am Hausecke kriechende Schlange, Skulpturkomposition „Zweikampf zwischen Adler und Panther“ vor dem Haus. Sein Bruder Eugenio erwies sich als Maler des  Interieurs: er  schuf Panneau  entlang der Paradetreppe sowie das Zentralvestibül, das als „Meeresboden“ ausgelegt ist.

Dieses Vestibül gilt bis heute als die Perle der Innenausstattung des Gebäudes. Ein mit Muscheln gedeckter Riesenkrake — der Anblick ist erschütternd.  Im Zentrum des Treppenhauses sieht man die Skulpturkomposition von zwei zusammen geflochten riesigen Fischen, oberhalb deren ein elektrischer Leuchter  installiert ist.   Schon beim Betreten der Hausschwelle geraten die Besucher in die Atmosphäre der lebhaften Phantasie von Gorodezky und der Brüder Sala. Es ist doch nur der Anfang! An den Wänden entlang der Treppe sind die Girlanden von Wild, Hirschgeweihe  und andere Jagdtrophäen, Gewehre, Dolche und Feldflaschen neben der Darstellung von mythologischer Jäger -Göttin Diana angebracht.  Dies erklärt sich dadurch, dass Vladislav Gorodezky ein leidenschaftlicher Jäger war und dieses „Hobby“ spielte in seinem Leben eine Sonderrolle.   

Am prunkvollsten hatte Gorodezky seine eigene Wohnung-Nr: 3 ausgestattet: die Kronleuchter und Möbel –aus Hirschgeweihen, Leder, an den Wänden – stilisierte Stuckpflanzen. Decken - und Wandleuchten sind auch Jagdmotiven bemalt. Die zu vermietenden Wohnungen im neuen Haus hatten sofort eine erstaunliche Popularität erworben und wurden zu Appartements der höchsten Klasse: diese zählten je 8-10 Zimmer und dazu noch 2-3 Zimmer für die Dienerschaft. Ungeachtet der sehr höhe Miete, die Nachfrage  „im Haus von Gorodezky“ zu wohnen war enorm. Hier wohnte z.B. Herr Vsevolod Golubovytsch — Ministerpräsident der Ukrainischen Volksrepublik in 1917-18 Jahren.

 Das Haus war damals nach den aktuellen technischen Anforderungen ausgestattet und konnte jeglichen Ansprüchen der Hausbewohner gerecht werden: es gab  einen gemeinsamen Eiskeller, einen Weinkeller, eine Wäscherei, zwei  Pferdeställe und im Hof einen Kuhstall, damit jeder morgens früh frische Milch trinken konnte. Es gab auch auf dem Gelände  des Hauses eine Garage: Gorodezky kaufte eines der ersten Autos in der Stadt.

Dieses prächtige Haus gehörte Gorodezky etwas mehr als 8 Jahre. Eingefleischter Jäger und Reisende hatte er vor eine Safarireise in Afrika zu unternehmen. Die Expedition forderte enorme Kosten und 1911 am Vorabend seiner Abreise hatte er seine Stadtvilla der Kiewer Gesellschaft der gegenseitigen Kredite gegen Kaution gestellt.  Aber nach der Rückkehr aus Afrika geriet er in große Schulden und war nicht imstande das Haus zurück zu kriegen.   

In der Sowjetzeit besaß das Gebäude ein Militärvorstand und seit 1948 war hier die Regierungsklinik-Nr.:1 untergebracht und funktionierte bis 2000-er Jahre. Während dieser langen Zeitperiode geriet das Meisterwerk von Gorodezky merklich in Verfall und nachdem es noch einen gefährlichen Riß kriegte, wurde es 2002 mit der Restaurierung des Gebäudes angefangen.

Nach der Generalüberholung, die zwei Jahre in Anspruch nahm, wurden die dritte, vierte und fünfte Etagen in die Empfangsräume umgestaltet, wo Präsident der Ukraine Juschtschenko die Oberhäupter verschiedener Länder sowie wichtige Delegationen empfang.  Laut der offiziellen Website des Präsidenten befinden sich im Gorodezky-Haus „ein Saal für die Überreichung von Beglaubigungsschreiben, ein Regierungssaal für die Unterzeichnung jeglicher Dokumente und ein kleiner Saal für die Verhandlungen sowie ein Saal für die Gespräche „tet-a-tet“ (zu zweit), ein Raum für Briefing und ein Saal für die feierlichen Empfänge“.

Also, es besteht für Sie eine reale Möglichkeit nicht nur die prächtigen Interieurs dieses Meisterwerkes zu sehen, sondern sich auch der ukrainischen Politik „hinter den Kulissen“ zu nähern.

Nach dem Besuch des „Hauses mit Chimären“ machen wir noch einen kurzen Rundgang im aristokratischsten Stadtteil Lipki (Lindenhain), wo die meisten Regierungsbehörden ihre Sitze haben und  bewundern auch andere Stadtvillen, die früher den Kaufleuten, Adligen, Großindustriellen gehörten.

 

Organisatorische Fragen:

  • Dauer der Führung (zu Fuß): ca. 3 Stunden.  

Malerische Treppe

Kabinett von Gorodezky

Einer der Säle 

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☎ +38 (099) 55-00-000, +38 (096) 94-00-000

"Haus mit Chimären“ lädt Sie zu Besuch ein!


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