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Die Eisenbahnbrücke am Anfang des 20. Jahrhunderts,Kiew
 
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Die Eisenbahnbrücke am Anfang des 20. Jahrhunderts,Kiew
Sonntag, 28 Mai 2017

Stadtführungen > Kyrill-Kirche – Denkmal der Architektur und Geschichte des XII. Jahrhunderts

Im Gotteshaus sind ca. 800 m² der uralten Freskomalerei zu bewundern

Kyrill- Kirche

Altar der Kirche

Seit ХІІ. Jahrhundert steht an dem einst fernen Stadtrand  Kiews der Tempel-Krieger, Wache von nord-westlichen Zufahrtwegen in die Stadt – Kyrill-Kirche. Sogar die alten Freskobilder zeigen uns die Heiligen in voller Rüstung. Neben der Sophien- Kathedrale ist es das zweite Gotteshaus, welches seit den Zeiten der Kiewer Rus in dessen ursprünglichen Mauern erhalten ist. Im Inneren der Kirche sind ca. 800 m² der alten Fresken vorhanden. Und gleich daneben bewundert man die Fresken des Großen Malers Michail Wrubel – seinen „Schwanengesang“, Meisterwerke der Modernepoche. Die Kombination der altrussischen und Wrubel-Wandmalerei schafft ein erstaunliches Gefühl, als ob man in eine Welt von Symbolen und Gestalten gerät, die von unseren Vorfahren stammen…

An die Kirchenmauern „zerschlagen sich die Jahrhunderte“. Tobten hier die Fürstlichen Fehden, klirrten die Schwerter der Eindringlinge, versteckten sich in den umliegenden Höhlen und Schluchten die Räuberbanden...

Die Kirche steht über den südlichen Ausläufern von „Babij Jar“ – dieser Name blutet das Herz jedes Zeitgenossen („Babij Jar“ bedeutet in der Übersetzung „Weiberschlucht“. Ursprünglich befand sie sich außerhalb der Stadtgrenzen. Diese Schlucht wurde 1941 zum Ort des Massenmordes  zuerst von Einwohnern der jüdischen Herkunft und dann etlicher Zivilisten unterschiedlicher Nationalitäten.  Bis zur Einnahme Kiews durch die Sowjetarmee im November 1943 fanden hier Massenerschießungen statt, bei denen sowjetische Kriegsgefangene, die ukrainischen Nationalisten, Illegalen, Kommunisten und einfach Stadteinwohner getötet wurden. Insgesamt betrug die Anzahl der Opfer unterschiedlichen Schätzungen zufolge zwischen 150.000 bis 200.000).

Das tragische vergangene Jahrhundert sauste im wahrsten Sinne des Wortes am Gotteshaus auch als schreckliche Flutkatastrophe 1961 vorüber, die viele Opfer und Zerstörungen kostete. Die Kirche ist heil beblieben – deren Standort auf dem Hügel hatte sie gerettet.

Es gab noch eine Rettung für diese Kirche früher im Jahre 1929, als sie rechtzeitig den Status des Museums  erhielt: die „Bolschewiki“ (Kommunisten) vermochten die Bedeutung der altrussischen Malerei zu schätzen, obwohl eine längere Zeit  den hohen Wert von „Décadence“ des berühmten Malers Wrubel nicht anerkannten. Allerdings  schadete es ihnen nicht acht Jahre später den leichten, durchbrochenen Glockenturm abzureißen und die alte Klostermauer abzubauen. Die Kirill-Kirche ist Gott sei dank heil geblieben. Es scheint, dass sie von einem guten Geist gehütet wird. Dies könne auch die „Mutter Gottes“ von Wrubel sein, welche oft mit der "Sistine Madonna" von Raphael verglichen wird. Der große Maler schuf für die Kirche monumentale Freskogemälde, wodurch er die teilweise erhaltenen Fresken des XII. Jahrhunderts ergänzt und erweitert hatte.

Gerade in Kyrill-Kirche kann man eine der ersten in der altrussischen Kunst Darstellungen vom „Jüngsten Gericht“ sehen. Solche Meisterwerke von Wrubel, wie „Leben von St. Kirill von Alexandria“, „Eucharistie“, „Verkündigung“, „Mariä Lichtmess“ „Christi-Geburt“ sowie eine Reihe von biblischen und evangelischen Sujets sind tatsächlich zu bewundern.

In der Kyrill-Kirche wirkten auch die hervorragenden Koryphäen der ukrainischen Malerei Ende des XIX – Anfang des XX. Jahrhunderts inkl. I. Izhakewitsch und M. Pimonenko. Die Synthese verschiedener Kulturen und Kunstschulen bilden eine der Besonderheiten der künstlerischen Gestaltung  des Gotteshauses.

Die äußere Gestaltung der Kirche gehört zur Epoche des sog. „ukrainischen Barocks“ des  XVII. Jahrhunderts.

Unserer Führung in der Kyrill-Kirche geht die Erzählung über die altrussische Architektur und die historischen Bauwerke, an denen wir vorbeifahren, voraus. Das sind: Goldenes Tor – Haupteinfahrt in die alte fürstliche Stadt, Michael-Kirche, andere Sehenswürdigkeiten unserer Stadt.

 

Organisatorische Fragen 

  • Dauer der Führung: 3 Stunden.
  • INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN: nach Ihrer Anfrage, jederzeit mit dem beliebigen Transportmittel. 

An die Wände des Gottes-Hauses „zerschlagen sich die Jahrhunderte“ im wahrsten Sinne des Wortes

In der Welt von Symbolen und Gestallten, die von unseren Vorfahren geschaffen worden sind

Synthese verschiedener Malereischulen  — Besonderheit  der künstlerischen Ausgestaltung der Kirche

 

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☎ +38 (099) 55-00-000, +38 (096) 94-00-000

Kyrill-Kirche – Denkmal der Architektur und Geschichte des XII. Jahrhunderts


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