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Lubarts Schloss, XIII. Jh., Stadt Luzk, Wolhynien Gebiet, West-Ukraine.
 
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Montag, 15 Juli 2019

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Museen in Kiew > Kiewer Gedenkwohnhaus-Museum des berühmten Schriftstellers M. Bulgakow

 

 
 Anna Kovaltschuk in der Rolle von Margarite   Kater Behemoth    Fassade des Bulgakow-Museumsgebäudes   M. Bulgakow 

 

Das bekannteste literarische Gedenkmuseum der ukrainischen Hauptstadt. Es ist dem „Kiewer Bulgakow“ gewidmet – von 1906 bis 1919 verbrachte Bulgakow in diesem Haus: Studium im Gymnasium, an der Universität und etwas Praxis als Arzt. Gleichzeitig ist dieses Museum im kleinen Haus auf dem Andreas-Abstieg auch der Familie des Schriftstellers sowie den literarischen „Widerspiegelungen“ seiner Helden  im Roman „Die weise Garde“ gewidmet.

Einmalig ist selbst die Lösung der Exposition, die zweifarbig  gemacht ist: als ob zwei Welten in Verbindung stehen -  reale Welt und  Welt des Buches. Die echten alltäglichen Gebrauchsgegenstände der Familie Bulgakows wechseln sich mit den weißen Attrappen von verlorenen Gegenständen, mythischen, aus Bulgakows Romanen entnommenen Interieurstrichen. Die Geschichten von zwei Familien – Bulgakows und Turbinnies, Geschichten des Autors und seiner Romanhelden  verflechten sich in Wohnzimmerräumlichkeiten dieses Hauses...   

 Das ganze Atmosphäre im Museum ist tatsächlich mystisch und fantastisch. Das literarische und Gedenkmedium bindet sich in merkwürdige Knoten, erweitert sich dabei  bis zur „fünften Dimension“ und dann verwandelt sich der Kleiderschrank in eine „böse“ Eingangstür in die  Wohnung in Moskau, die gleichzeitig die Wohnungstür in Kiew ist, wo sich das Kabinett des Hausbesitzers befindet.

Der Raum versetzt sich während der Museumsbesichtigung und man sieht dann die Sterne, die dem Helden des Romans  „Weiße Garde“ Alexei Turbin erschienen. Man sieht die Flammenzungen, welche versuchen die „feuerfesten“ Manuskripte   zu verbrennen… Und über all dies kreisen die großen Schneeflocken, als ob sie direkt aus dem Weltall ins Zimmer fallen…

Eine schöpferische und intellektuele Atmosphäre, die in der Familie Bulgakows herrschte,  veranschaulicht sehr triftig die  wiederbelebte alte Tradition des „Teetrinkens“ auf der Hausveranda, an dem sich jeder Besucher des Museums teilnehmen kann.  

 

* Michail Bulgakow wurde als Sohn des Dozenten der Kiewer Geistlichen Akademie geboren. Nach dem Abitur am Kiewer Ersten Gymnasium 1909 schrieb er sich an der Medizinischen Fakultät der Kiewer Universität ein. 1916 erhielt er das Diplom eines Arztes.

Zur Zeit des Bürgerkrieges wurde Bulgakow im Februar 1919 als Arzt in die Ukrainische Republikanische Armee einberufen. Er desertierte nach kurzer Zeit und schaffte es, in selbiger Funktion in der Roten Armee unterzukommen. Schließlich landete Bulgakow bei den südrussischen Weißen Garden.

Ende Oktober 1921 zog Bulgakow nach Moskau und begann für eine Reihe von Zeitungen („Sirene“, „Arbeiter“) sowie Zeitschriften („Der Medizinische Arbeiter“, „Russland“‚ „Wiedergeburt“) zu arbeiten. In dieser Zeit publizierte er vereinzelte Prosastücke. Zwischen 1922 und 1926 druckte „Sirene“ mehr als 120 seiner Reportagen, Essays und Kolumnen. 1923 trat Bulgakow dem Allrussischen Schriftstellerverband bei.

1924 traf er Ljubow Jewgenjewna Beloserskaja, die er im Jahr darauf heiratete. 1928 bereiste das Paar den Kaukasus und besuchte die Städte Tiflis, Wladikawkas. In Moskau fand im selben Jahr die Premiere von  „Blutrote Insel“ statt. Der Autor entwickelte in dieser Zeit die ersten Ideen zum Roman „Der Meister und Margarita“ und begann die Arbeit an einem Stück über Moliere mit dem Titel „Sklaverei der Frömmler“. 1929 begegnete er Jelena Sergejewna Schilowskaja, die 1932 seine dritte Frau wurde.

Ab 1930 wurden die Werke Bulgakows nicht mehr veröffentlicht, seine Stücke (darunter: „Lauf“, Zoikas Wohnung“, „Blutrote Insel“ und das Spektakel „Die Tage von Turbinijs“) verschwanden von den Spielplänen der Theater.

In Briefen an seinen in Paris lebenden Bruder Nikolai beklagte sich Bulgakow über die für ihn undankbare Situation und seine beschwerliche materielle Lage. Zur selben Zeit wandte er sich auch an die politische Führung der UdSSR mit der Bitte, ihm entweder die Emigration oder eine Arbeit als Regie-Assistent am Moskauer Kunsttheater namens Tschechow (MXAT) zu verschaffen. Stalin persönlich rief Bulgakow an und versprach Hilfe. Der Autor arbeitete 1930 zunächst im Zentraltheater der werktätigen Jugend TRAM, dann bis 1936 im MXAT in der Funktion eines Regie-Assistenten. 1932 war er an der Inszenierung von Gogols „Die toten Seelen“ beteiligt. Ab 1936 fand er sich im „Bolschoi-Theater“ als Librettist und Übersetzer wieder.

Im Jahr 1939 arbeitete Bulgakow an dem Libretto „Rachel“ und an einem Stück über Stalin („Batum“). Entgegen der Erwartung des Autors wurden Veröffentlichung und Aufführung verboten. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich rapide. Er begann, seiner Frau Jelena Sergejewna die letzten Varianten seines Romans „Der Meister und Margarita zu diktieren. Ab Februar 1940 hielten Freunde und Verwandte Wache am Krankenbett. Am 10. März starb Bulgakow. Einen Tag darauf hielt der Schriftstellerverband der UdSSR eine zivile Totenmesse ab. Zuvor nahm der Bildhauer S. D. Merkurow vom Antlitz des Verstorbenen die Totenmaske ab. Der Asteroid 3469 Bulgakov ist nach ihm benannt.

Bulgakows groteske Darstellungen des Alltagslebens in der jungen Sowjetunion haben oftmals fantastische oder absurde Züge – in der russischsprachigen Literatur seit Gogol eine typische Art, Gesellschaftskritik zu üben. Das Werk „Hundeherz“ entstand bereits 1925, wurde in der Sowjetunion jedoch erst 1987 publiziert.

Das bekannteste Werk Bulgakows ist „Der Meister und Margarita, eine satirisch-groteske Aufnahme des Faustmotivs, eine Reise durch die Zeiten. Das Werk erschien gedruckt erstmals 1966/67 in Fortsetzungen in der Literaturzeitschrift „Moskwa“, fast 30 Jahre nach dem Tod des Autors, in gekürzter Fassung.

Die ungekürzte Version erschien in Buchform erstmals 1973. Kurz nach der sowjetischen Erstveröffentlichung wurde der Roman 1968 in der deutschen Übersetzung von Thomas Reschke veröffentlicht. Einige Kritiker halten das Buch für den besten russischen Roman des 20. Jahrhunderts.



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