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Montag, 15 Juli 2019

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Museen in Kiew > Museum "Goldenes Tor"

Goldenes Tor, Kiew.

 Goldenes Tor, Kiew. Bild 60-er Jahre.

 Goldenes Tor vor der Rekonstruktion.

 

Adresse: Kiew, Wladimirskaja-Str., 40-а.

Telefon: +38 (044) 228-69-19, +38 (044) 228-69-19.

 Öffnungszeit:  Mittwoch - Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr; Dienstag: 10:00 - 17:00 Uhr

 Feiertage: Montag

 Eines der Symbole Kiews, die älteste erhaltene Verteidigungseinrichtung der Kiewer Rus, Haupttor und Einfahrt ins uralte Kiew – so ist das Goldene Tor, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der ukrainischen Hauptstadt. 

Das Tor ist von der offenen Seite der „Jaroslav-Stadt“ (Großfürst Jaroslav der Weise) errichtet worden.  Das Naturrelief konnte hier der altrussischen Hauptstadt keinen Schutz gewähren.  Deshalb waren an dieser Seite die hohen Erdwälle geschüttet und dann drauf die robusten Holzmauern aufgestellt worden. Die Einfahrt in die Stadt war auch an der Seite von höchsten Stadtbefestigungsanlagen vorgesehen, damit sich die Gäste der Stadt in deren Größe und Uneinnehmbarkeit überzeugt werden konnten. Und das entspricht der Wahrheit, weil Kiew tatsächlich von der Seite des Goldenen Tores nie eingenommen  worden war.

Die Bezeichnung „Goldenes“ Tor bezieht sich auf die Analogie mit dem Namen des Haupteinfahrtstors in der Stadt Konstantinopel, das seinerzeit diesen Namen von Jerusalem entlehnt hatte, weil so die Paradeneinfahrt in die jüdische Hauptstadt genannt wird. Die Tradition die Haupttore als „Goldene“ zu bezeichnen spricht für die  christliche Nachfolge sowie die Ambitionen der altrussischen Metropole. Das Goldene Tor ist mit einer Mariä –Verkündungskirche gekrönt, deren Kuppel auch vergoldet ist, was dem Namen ein zusätzliches Argument verleiht.

Im Laufe von Jahrhunderten fuhren durch das Goldene Tor in die Stadt die zahlreichen Kaufleute und Botschafter ein,  von hier aus traten die Feldzüge die Fürstenmannen an und verreisten in die fernen Länder die großfürstliche Töchter – die zukünftigen Königinnen einiger europäischen Staaten. Im Jahre 1654 traf durch das Goldene Tor in Kiew der Hetman  Bogdan Chmelnizky. 

Die Tataro- Mongolen drangen in die Stadt von anderer Seite der Befestigungsanlage ein, doch hatten das Tor teilweise zerstört, um dadurch die Städter zusätzlich erniedrigen zu können. Mit der Zeit geriet das Bauwerk in Verfall und zum Ausgang des XVIII. Jahrhunderts stellte fast die Ruinen dar. Es wurde die Entscheidung getroffen das Tor mit der Erde zu schütten. 1832 ist das Tor während des Abbaus von Erdwällen ausgegraben worden und man fang mit dessen archäologischen Untersuchung an.

Seit jener Zeit wurde das Tor einige Male befestigt, doch die Auswitterung der alten Mauern setzte unerbittlich fort. Ein anderthalb Jahrhundert  nachher wurde entschieden das ursprüngliche Aussehen des Goldenen Tores wiederherzustellen. Die Überreste  des alten Tores wurden mit dem speziellen Pavillon überdacht, der das uralte Bauwerk triftig nachbildet. Dabei wurden die tausendjährigen Baumaterialien sowie die Technologien eingesetzt.

Heute ist im dreigeschossigen Pavillon des Tores das Museum untergebracht, das der hervorragenden Befestigungsanlage des uralten Kiew gewidmet ist. Den zentralen Teil der Exposition stellen die Fragmente der Originalmauern des Tores dar. Für die Besucher besteht die Möglichkeit zur Aussichtplattform hinaufzusteigen, wo die die Torkirche ist, um das architektonische Vorhaben der alten Baumeister verstehen zu können sowie ein schönes Panorama des Stadtzentrums zu bewundern. Im Inneren des Pavillons zwischen beiden ursprünglichen Mauern ist eine Bühne aufgestellt, die sich auch durch eine ausgezeichnete   Akustik kennzeichnet.  In der letzten Zeit werden hier Konzerte, Folklore und dramatische Vorstellungen über die Epoche des Fürstentums aufgeführt. Hier werden auch ab und zu verschiedene Ausstellungen veranstaltet, die mit der altrussischen Thematik verbunden sind.  

 

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Ludmila Ivakina
«UNSER MUSEUM – MODERNES DENKMAL MIT SEHR ALTER GESCHICHTE...»

Im historischen Teil Kiews, wo die meisten Sehenswürdigkeiten der Geschichte und Architektur konzentrieren, befindet sich  das einmalige Denkmal der uralten Baukunst aus den Zeiten der Kiewer Rus – Goldenes Tor, das als Paradeneinfahrt  in die alte fürstliche Stadt Kiew bekannt ist. Heute ist dieses Objekt das absolute Muss jeder Stadtroute, welches tatsächlich durch seine Majestät, Mächtigkeit und gleichzeitig Schönheit beeindruckt und überrascht. Das, was wir von Außen sehen, ist doch eine „schöne Umhüllung“: ein künstliches Etui für echtes Artefakt drin...

 

Wenn man zum Bauwerk näher kommt und durch das Gittertor hineinschaut, erblickt man zu beiden Seiten die  Überreste von alten ursprünglichen Pylonen verschiedener Länge (an östlicher Seite  – ca. 24 m., an westlicher Seite – ca. 13 m., die nach dem alten byzantinischen Verfahren «opus mixtum» errichtet sind: die dünnen Backsteine  sind abwechselnd mit Granitsteinen aufgelegt. In der Durchfahrt vor den Pylonen sind noch die Fragmente der Verankerungen erhalten, welche die Technik des Mauerwerkes des XI. Jhs. veranschaulichen. Zwischen diesen beiden uralten Mauerüberresten  empfindet man  Atmung der alten Geschichte.

Wenn Sie genügend Einbildungskraft und Phantasie haben, versuchen Sie sich in die Zeiten zu versetzen, als das Goldene Tor nicht nur der Hauptschmuck der mächtigsten Fortifikationsanlage in Kiewer Rus war, sondern auch das Symbol der unerschütterlichen Macht, Ruhmes und Schönheit des Kiewer Staates…

Im inneren Teil des rekonstruierten Pavillons des Goldenen Tores ist das Museum untergebracht, das der Geschichte des Baus, Bestehens und Rekonstruktion des Haupttores von uraltem Kiew gewidmet ist. 

– Die Exposition selbst gestaltet sich noch, – erzählt Frau Ludmila Ivakina. – Sie soll nicht nur mit historischen Ereignissen, sondern auch mit verschiedenen Überlieferungen und Legenden damaligen Zeitalters verbunden werden. Es werden im Museum die elektronischen  Führer, wie in vielen Museen der Welt, eingesetzt werden...

Eröffnung des Museums

 Zurzeit ist im ersten Stock des Museums eine große Bildwand aufgestellt, auf der mittels moderner Multimedia-Mittel die Geschichte des Goldenen Tores wiedergeben wird. Also, jetzt  kehren wir in die Vergangenheit zurück…  

Die Eigenart dieses Denkmals besteht vor allem darin, dass dies das einzige erhaltene Tor  aus der sog. „vormongolischen“ Epoche ist (vor dem Überfall der Mongolen 1240 hatte die Stadtmauer 3 Tore). Der Überlieferung zufolge sollte das Goldene Tor während der Regentschaft des Großfürsten Jaroslaw des Weisen entstehen.

Selbstverständlich existierte die Stadt auch früher, dennoch wollte der Annalenschreiber Nestor in seinem berühmten Werk „Chronik der verflossenen Jahre“ die „baulichen“ Verdienste von Jaroslaw hervorheben, indem er die wichtigsten Bauwerke von damals aufgezählt hatte.  Das Goldene Tor spielte tatsächlich eine wichtige Rolle in der Befestigungsanlage der „Jaroslawer Stadt“, die damals erweitert wurde und besaß das Territorium von über 80 ha. Die Länge der Stadtmauer war über 3,5 km und die Höhe je nach dem Bodenrelief: 16 -18 m.  

 

Glocken im Museum Eisernes Torgitter des Museums  "Goldenes Tor"

 

Die Angaben über das Haupttor Kiews sind zu uns auch aus einer anderen berühmten schriftlichen Quelle „Die Worte“ gekommen, deren Autor der erste Metropolit von Kiewer Rus Ilarion ist. In diesem Werk wird auch die Befestigungsanlage erwähnt. Es geht hier um den Bau der Kirche von Marie-Verkündigung   als Kirche des Großen Kiewer Tores. Dadurch kann es vermutet werden, dass vor der Errichtung und Einweihung der Marie-Verkündigungs-Torkirche hieß es angeblich das „Große Tor“.  Mit der Zeit aber wurde ihm der endgültige Name „Goldenes Tor“ zugewiesen.  

Was den Ursprung dieses Namens betrifft, so gibt es eine Menge von Legenden hierfür. Obwohl die Wissenschaftler der Ansicht sind, dass keine davon eine triftige historische Begründung hatte. Es wurde erzählt, dass die Reisenden vor der Einfahrt in die Stadt den Tribut gegen Gold zahlen sollten… Laut anderer Legende sollten die Torflügel aus Gold angefertigt sein, was für die   Erhabenheit und Mächtigkeit des Kiewer Staates spräche… 

Die meisten Wissenschaftler und Historiker halten eigentlich für eine der glaubwürdigsten Versionen des Ursprungs dieses Namens die engen Beziehungen des Kiewer Staates (Kiewer Rus) mit Byzanz, insbesondere mit dessen Hauptstadt. In Konstantinopel gab es damals die gleichnamigen Bauwerke, wie in Kiew: die Hauptkathedrale des Imperiums -  „Sophia von Konstantinopel“ und die Triumpheinfahrt in die Stadt –„Goldenes Tor“.  Es wird doch behauptet, dass Kiewer Tor dem von Konstantinopel äußerlich nicht ähnlich war. Wenigstens dadurch, dass unser Tor mit der Kirche gekrönt ist.  Diese Torkirche ist eine der ersten in Kiew, deren Kuppel mit dem echten Blattgold vergoldet worden war.

Marie-Verkündigungs-Torkirche

Und jetzt sind einige Volkslegenden über das Goldene Tor an der Reihe... Unter den mehr älteren ist die Sage über den berühmten Schwert-„Scherbets“ (ukrainisches Wort „Scherbina“ bedeutet „Scharte“) zu erwähnen, welche vom polnischen Chronisten  Anonym Gal verewigt war. Diese Sage erzählt über die Ereignisse Ende des XI – Anfang des XII. Jahrhunderts mit dem Bezug auf den polnischen König Вoleslav I den Tapferen.  Als  der Verwandte seitens seiner Gattin, half er dem Fürsten Izyaslav den Kiewer Thron zurück zu gewinnen, der von seinem Bruder Fürst Swjatoslav weggenommen wurde. Zum Zeichen des Sieges sollte der polnische König bei Einfahrt in die Stadt mit seinem Schwert an das Goldene Tor geschlagen haben, wodurch dieser beschädigt wurde und die Scharten erhalten hätte…  Es wird angenommen, dass gerade mit diesem Schwert-„Scherbets“   die Leute späterhin zum Ritter geweiht und die polnischen Könige gekrönt wurden. Dieser Schwert wird heute im Krakower Historischen Museum aufbewahrt.

Was die Flügel des Goldenes Tores angeht, sollten diese laut der Überlieferung vom Vater Jaroslaw des Weisen – dem Großfürsten Wladimir (dem Täufer) aus der Stadt Korsun geliefert werden, wo er selbst getauft wurde. Diese Torflügel, auf denen angeblich die Scharten vom königlichen Schwert geblieben waren, wurden vom Boleslav dem Tapferen entwendet und nach Polen ausgeführt, wo er sie im katholischen Dom der Stadt Gniezno untergebracht hatte. Andere Legende erzählt, dass die Kupferflügel des Kiewer Haupttores der Polovtsy-Khan Bonyak  als Trophäe mitgenommen hatte, der in die Stadt durch das Goldene Tor beinahe eingedrungen wäre.

 Im Laufe von zwei Jahrhunderten blieb das Goldene Tor eines der Hauptsymbole unserer Stadt, die Gewähr deren Uneinnehmbarkeit und Verteidigungsstärke. Das Goldene Tor zu „hauen“ bedeutete nicht ohne Grund die Stadt im Sturm zu nehmen, was eigentlich bei weitem nicht jedem Feind über seine Kräfte hinausging. In den Chroniken werden nur wenige Versuche erwähnt Kiew zu erobern: 1096 – Fürst von Polovtsy Bonyak; 1151 – sein Sohn Sewentsch. Das Goldene Tor wird auch unter dem Jahr 1161 während des Überfalls auf Kiew des Fürsten Isjaslav erwähnt. Er lag im Streit mit dem Fürsten Rostislaw über Kiewer Thron. Aber auch diesmal erwies sich das Golden Tor recht robust und uneinnehmbar für die Angreifer. Es blieb auch für die mongolisch-tatarische Horde im für Kiew verhängnisvollen Jahr 1240 uneinnehmbar. Im Herbst dieses Jahres kam Khan Batiy mit seiner Horde an die Stadt heran und belagerte sie. Er versucht nicht einmal das Hauptbollwerk Kiews –Goldenes Tor zu erstürmen. Tag und Nacht wurden die Wurfwaffen eingesetzt, um die Stadtbefestigung samt  Goldenem Tor einzunehmen. Es gelang doch dem Feind durch anderes, weniger stärkes Ljadsky-Tor in die Stadt einzudringen. Daraufhin war Kiew grausam zerstört und niedergebrannt worden. Das Goldene Tor hatte auch sehr stark gelitten.

 

Rekonstruktion der alten Kleidung auf der Ausstellung im Museum

 

Nach dem mongolisch-tatarischen Überfall ist das Goldene Tor eine lange Zeit in den Annalen nicht erwähnt worden. Und erst am Ende des XV. Jahrhunderts tauchen die Nachrichten über Goldenes Tor in den offiziellen Unterlagen und in den Notizen bzw. Schreiben der Reisenden auf. Diese bezeugten, dass das Goldene Tor weiterhin seine Zweckbestimmung erfüllte.  

Die Erinnerungen über damaliges Aussehen des Goldenen Tores hatte in seinem  Tagebuch Eric Lyasota 1594 niedergelegt, der vom deutschen Imperatoren Rudolf II. von Habsburg beauftragt wurde durch Kiew zu Zaporozher Kosaken (siehe über Zaporozher Kosaken und Sitsch) zu fahren. Der Bote des Imperatoren schrieb: „Ich sah die Trümmer des schönen Tores, die auch heute als Einfahrt in die Stadt dienen. Einige erzählen, dass es  Goldenes Tor einst hieß, andere nannten es als Eisernes Tor. Es war zweifellos ein schönes und majestätisches Bauwerk, wie man nach dessen erhaltenen Überresten beurteilen“. Zwei Jahre später 1596 erwähnt das Goldene Tor auch Reinold Heidenstein – Diplomat, Historiker und bevollmächtigter Sekretär der Königen Stefan und Sigismund III.  

Der erste, wer das Goldene Tor gezeichnet hatte, war der holländische Maler  Ambaham van Vestelfeld. Er  begleitete das polnisch-litauische Heer von Janusz Radziwill  während seines Feldzuges nach Kiew in den Zeiten des nationalen Befreiungskrieges des ukrainischen Volkes gegen polnische „Szlachta“. Während seines Aufenthaltes in Kiew 1651 hatte  Вестерфельд viele Zeichnungen gemacht, welche die interessantesten Sehenswürdigkeiten unserer Stadt derzeit fixierten.  Die Ruinen des Goldenen Tores sind auf den Zeichnungen des Holländers dreimal dargestellt. Unglaublich, abgesehen davon, dass sie fast zerstört aussehen, unterliegt deren Erhabenheit keinem Zweifel...

 

Goldenes Tor in Kiew. Zeichnungen von van Vestelfeld, 1651

 

Wie Sie sehen, Mitte des XVII. Jahrhunderts war das Goldene Tor fast völlig zerstört, erhielt trotz allem  seine symbolische Funktion als Paradeneinfahrt in Kiew weiterhin.  Es ist kein Zufall, dass 1648 gerade am Goldenen Tor die großen Scharen von Kiewern den Helden des nationalen Befreiungskampfes des ukrainischen Volkes Bogdan Chmelnizky mit seinem Heer begeistert empfangen. Hetman Bogdan Chmelnizky kehrte nach dem Sieg vor Ortschaft „Zhjoltie Wody“ in Kiew zurück. Und 1654 begrüßten hier die Kiewer und die Geistlichkeit Kiews die Botschaft des russischen Zaren mit dem Bojaren Wassily Buturlin anlässlich der Wiedervereinigung der Ukraine mit Russland. Seine direkte Zweckbestimmung bewahrte das Goldene Tor fast bis zum XVIII. Jahrhundert auf, als verschwand plötzlich dieses imposante Bauwerk spurlos.  

Bekanntlich ist, dass Mitte 50-er XVIII. Jh. der Zustand vom Goldenen Tor als kritisch anerkannt wurde und entstand infolgedessen die Frage über dessen Instandsetzung. Für Untersuchung des Bauwerkes und  Stellungnahmeabgabe  bezüglich  evtl. Vorhaben zu dessen Wiederherstellung wurde der Ingenieur-Oberst D. Debosket beauftragt. Dennoch anstatt geeignete Vorhaben zu entwickeln, richtete Debosket  ein „Memorial“ in den Senat, in dem er die Notwendigkeit begründete, in der Nähe des alten ein neues Tor zu errichten.  Es wurde auch vorgeschlagen das alte Tor teilweise auseinanderzunehmen  und im Erdwall einzugraben. Also, 1755 ist das Goldene Tor mit der Erde zugeschüttet worden und daneben hatte man ein neues, gleichnamiges Tor gebaut, das bis 1799 existierte.

Erst in 30-er XIX. Jh. hatten die Kiewer wieder das alte Denkmal der Kiewer Rus gesehen. Für eine lange Zeit verschwand sogar die Erinnerung über seinen Lageplatz, deshalb  wurde es den Archäologen zuteil die Überreste des ursprünglichen Tors   ausfindig zu machen. Diese Erforschungen wurden durch das neue Projekt der Bebauung und Erweiterung Kiews hervorgerufen, wofür die Stadtmächte die Entscheidung trafen: einen Teil des Erdwalles der „Stadt von Jaroslav dem Weisen“ abzureißen. 1832–33 nahm es auf sich  Kiewer Archäologe- Amateur Kondrat  Lochwitsky auf eigene Kosten das Goldene Tor zu finden und machte sich auf die Arbeit. Er hatte die Ruinen des Goldenen Tores freigelegt. Es hatte schon weder Gewölbe, noch Überreste der Torkirche, worüber es in den Unterlagen von  Debosket handelte. Innerhalb von 80 Jahren befand sich das Goldene Tor unter der Erde, deshalb wurde dadurch auch teilweise seine ruhmreiche  Geschichte begraben, welche wiederherzustellen unmöglich ist...  

Interessant ist die Tatsache, dass Mitte des XIX. Jahrhunderts im Russischen Imperium ein ernsthaftes Interesse zu Denkmälern der Kiewer Rus auftauchte und das Freilegen    des Goldenen Tores, dessen Ursprung auf die Zeiten des Großfürsten Jaroslav des Weisen zurückführt, verursachte einen Enthusiasmus seitens einheimischen Liebhaber des Altertums und der Geschichte.

Nach der feierlichen „Präsentation“ des freigelegten Tores, die am 25. Juni 1834 stattfand, begann man bald darauf aktiv die Geldmittel für andere archäologischen Ausgrabungen zu sammeln. Es hatte sogar gelungen einige Regierungsstrukturen zur Finnanzierung einer Reihe von Forschungsarbeiten heranzuziehen. Die staatlichen Investitionen waren doch zu spärlich, um die Denkmäler des Altertums im  gehörigen Zustand erhalten zu können. Diesem Problem entging auch das Goldene Tor nicht, dessen Überreste verfielen recht schnell. Der Archäologe K. Lochwitsky wandte sich dann an das „Kiewer Komitee des Altertumsschutzes“ mit dem Anliegen das Goldene Tor so schnell wie möglich mit  Kalk zu bedecken und mittels Rasen den Boden um das Bauwerk herum zu festigen.  Um den weiteren Verfall der Tormauern zu verhindern, sind sie mittels eisernen Spannbalken mit Ringen zusammen verbunden worden und an der westlichen Seite wurden die Gegenpfeiler aufgestellt, welche bis heute vorhanden sind.

 

Goldenes Tor auf alten Photos

Seit jener Zeiten wurden die Ruinen des Goldenen Tores - das auf einer belebten Stelle des Stadtzentrums liegt und von Legenden und Sagen umhüllt war – zu einem der populärsten Denkmäler Kiewer Altertums. Über dessen historische Bedeutung  wurde  sogar auf der höchsten Ebene diskutiert. Eine Bestätigung hierfür war die Geschichte mit der Inschrift, welche  für den hohen historischen Wert dieser Sehenswürdigkeit sprechen sollte. Die erste Variante des Textes auf der Gedenktafel wurde von K. Lochwitsky vorgeschlagen; sie wurde doch vom damaligen Vorsitzenden des Baukomitees, dem Baron Fitting abgelenkt.  Er schlug folgende Aufschrift vor: „Nach dem Willen des Imperatoren Nikolai I die 1832 freigelegten Überreste des Goldenes Tores,  welches während der Regentschaft des Fürsten Jaroslav etwa 1073 nach Chr. errichtet worden waren“.  

Nach der Beschreibung der Augenzeugen war diese Gedenkplatte recht gut gestaltet: es war eine polierte Platte in Bronzeumrahmung, auf der die eingemeißelten Lettern vergoldet waren. Nach dem Erachten mancher Historiker war doch der Text drauf der historischen Wahrheit gegenüber nicht ganz korrekt. Gerade solcher Kritik wurde der Text seitens einiger Kenner der alten Geschichte und von  Lochwitsky selbst unterzogen, der den Verzicht auf seine Variante etwas kränklich empfang.  Dank dem Ersuchen von Lochwitsky wurde das Datum von 1073 auf 1037 korrigiert und mit der Zeit Hinzufügung gemacht: „Goldenes Tor der 5 Klasse legte Herr Lochwitsky in Kiew, am 9. September 1832 frei“.

Im Jahre 1834 erschien die erste Veröffentlichung über das Goldene Tor. Das war ein kleinformatiges Buch: „Goldenes Tor des Fürsten Jaroslav, errichtet Anfang XI. Jahrhunderts, freigelegt  1832, mit dem genauen Aussehen und historischer Beschreibung von N. Samoilov“. Dieses Buch wurde durch eine Moskauer Druckerei herausgegeben. Seither wuchs das Interesse zum Goldenen Tor und dessen Unterhalt seitens Kiewer Öffentlichkeit in XIX-XX. Jahrhunderten recht lebhaft. Die zahlreichen Reisenden und Pilger, die in Kiew in großen Scharen eintrafen, besichtigten neben solchen Heiligtümern wie Höhlenkloster und Sophien- Kathedrale unbedingt die historischen Überreste des Goldenen Tores.

Goldenes Tor auf alten Photos

Die Zeit verging, doch die Ruinen des Goldenen Tores ließen den Wissenschaftlern keine Ruhe. Seit 1910 befasste sich mit ihm erst neulich gestiftete „Kiewer Gesellschaft für Schutz der Denkmäler des Altertums und der Kunst“.

Zuerst waren es vorwiegend die Diskussionen und Erörterungen der Projekte bzgl. sicherlichen und dauerhaften Erhaltens von Ruinen. Erst 1912 wurde die Erforschung von Torüberresten vorgenommen und das Gelände um das Tor instand gesetzt. Die nachfolgenden Versuche dieses alte Fortifikationsdenkmal zu untersuchen fielen schon auf die nachrevolutionäre Zeitperiode. Erstes Mal arbeiteten hier die sowjetischen Archäologen unter der Leitung von W. Ljaskoronsky 1927. Die nächste Etappe der archäologischen Forschungen fand 1948 statt, als die entsprechenden Arbeiten von den Mitarbeitern des archäologischen Instituts der Akademie der Wissenschaften USSR W. Bogusewitsch und E. Korzh durchgeführt wurden. Die gründlichste  Erforschung erfolgte im Jahre 1961 vom Doktor der Architektur J. Aseew, der zusammen mit Studenten der Kiewer Kunstuniversität arbeitete.

Золотые ворота в 1970-х гг.

 Um das Goldene Tor gewissermaßen vor naturgemäßen Verfall schützen  zu können, wurde 1970 ein Entschluß gefasst über den historischen Überresten einen Schutzpavillon zu errichten. Die weiteren Erforschungsarbeiten dauerten innerhalb von 1971-73 Jahren. Außerdem wurde eine spezielle Kommission und die Autorengruppe gebildet, welche ein effizientes Projekt der Rekonstruktion des Tores auszuarbeiten hatten. Dabei beteiligten sich die führenden einheimischen Wissenschaftler, wie M. Cholostenko, S. Wisozky, E. Lopuschinskaja und andere.  

Nach den eingehenden architektonischen und archäologischen Untersuchungen der Torüberresten konnten die Wissenschaftler viel genauer den ursprünglichen Einfahrtsstand, die Höhe der Bogen, die Abmessungen und den Aufbau der Erdwälle, des Torturmes, Plan der Torkirche etc. feststellen. All diese Angaben und Daten ermöglichten das Projekt des Schutzpavillons zu schaffen, welches recht präzis das alte Aussehen des Goldenen Tores wiedergab.  Es wurden mehrere Projekte der Rekonstruktion des Tores entwickelt, unter denen war das Projekt von E. Lopuschinskaja bevorzugt.  Dieses Projekt wurde von der Kommission 1975 erörtert.  

Nach der Rekonstruktion

Im Oktober 1977 hatte das Ministerkabinett der USSR den Beschluß über die „Feierlichkeiten anlässlich des 1500-jährigen Jubiläums Kiews“ gefasst. Eine der Positionen dieses Beschlusses sah die Wiederherstellung des Goldenen Tores als hervorragender Sehenswürdigkeit Kiews vor. Im April 1982 sind die Bauarbeiten abgeschlossen worden und im Mai desselben Jahres während der Feierlichkeiten fand die festliche Einweihung  des altrussischen Heiligtums statt.                                                                                   

Seit jener Zeit ist schon über ein Vierteljahrhundert vergangen. Die wiederhergestellte altertümliche Sehenswürdigkeit wurde zu einem der Wahrzeichen der heutigen Stadt. 

Dieses historische Denkmal passt organisch zu seiner Umgebung und bildet mit den umliegenden Bauwerken späterer Zeit ein eigentümliches architektonisches  Ensemble. Zu Füßen des Goldenen Tores liegt eine gemütliche Grünanlage mit einer alten Fontäne (1899) in der Mitte, wo auch die Möglichkeit besteht in einem behaglichen Sommerrestaurant die Zeit zu verbringen.  

– Zum Schluß würde ich Ihnen gerne noch ein Geheimnis anvertrauen, – sagt Frau Ludmila Ivakina. – Um eine volle Palette von Eindrucken über diese einmalige Ortschaft erhalten zu können, empfehle ich den Besuchern unseres Museums unbedingt in die Marie-Verkündigungstorkirche hinaufzusteigen. Von dort aus eröffnet sich der hinreißende Blick auf historischen Teil Kiews. Hier erhalten Sie ein „Geschenk“ vom Museum – Foto als Erinnerung an  Ihren Besuch des modernen Denkmals mit sehr alter Geschichte... 

Media Center «Prime Excursion Bureau»  

März 2010



Nationale historisch- kulturelle Pflegestätte \ Nationale historisch- kulturelle Pflegestätte "Kiewer Sophie"

Kiewer- Petschersky- Nationale historisch- architektonisches Museumsreservat samt  aktivem Höhlenkloster Kiewer- Petschersky- Nationale historisch- architektonisches Museumsreservat samt aktivem Höhlenkloster

Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine  Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine

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Kiewer Museum der russischen Kunst    Kiewer Museum der russischen Kunst

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Gedenkstätte \ Gedenkstätte "Nationalmuseum der Geschichte des Zweiten Weltkrieges 1941-1945."

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