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Miniaturen aus Radziwills Chronik,voraussichtlich XIII Jh.
 
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Miniaturen aus Radziwills Chronik,voraussichtlich XIII Jh.
Donnerstag, 20 Januar 2022

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Artikel >  Das wundervolle Antlitz von Kiew

 

 

Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher von «Prime Excursion Bureau“, gebürtiger Kiewer.  

 Die Stadt ist ein lebendiger Organismus, der die einmaligen Ursprung, Charakter, Seele, Geschichte und viele andere Besonderheiten und   Charakteristiken hat, welche dem Menschen geeignet sind.   Die geografische Lage, Naturbedingungen und – Einwirkungen, historische Ereignisse hinterlassen die bestimmten Spuren, Symbole, Zeichen auf dem Antlitz  der Stadt und bilden deren eigenen Geist bzw. Seele sowie Aura. Der Mensch hat jedenfalls mit allen in der Stadt vorgehenden Ereignissen  zu tun, und von ihm hängt vieles ab, ob die Stadt  ihre seit vielen Jahrhunderten herausbildende Atmosphäre, Größe,  Individualität erhält.   

 Über die Geschichte unserer uralten Stadt, seiner historischen und sakralen Denkmäler, Sehenswürdigkeiten kann man unendlich viel erzählen und nachdenken. Kiew ist zweifellos vom Herrn Gott gesegnete,  geheimnisvolle und symbolische, sich sowie ihre wahre Vorbestimmung noch nicht vollkommen  entdeckte  Stadt.   

Während seiner jahrhundertelangen Existenz wurde Kiew als „Jerusalem der russischen Erde“, „Mutter der russischen Erde“ genannt. Laut  der Legende sollte hier der Apostel Andreas gewesen sein, der eine besondere Rolle in der Geschichte unserer Stadt gespielt hatte. Der Überlieferung zufolge sollte gerade er die Dnepr – Steilhänge gesegnet und seinen Anhängern proklamiert haben, dass hier die Gottes Glückseligkeit strahlen würde und hatte das Kreuz auf dem Hügel aufgestellt. Damit prophezeite er, dass hier eine große aufblühende  Stadt entstehen würde…  

Kiew ist an zahlreichen Orten der geistigen Anziehung reich, welche in  die alten Zeiten der Christianisierung unseres Volkes zurückführen sowie an mystischen Orten der heidnischen Zeit. Viele Geheimnisse und Rätsel bergt in sich das Kiewer Land. 

 

 

Und da kommt, ohne Übertreibung, eine sensationelle Entdeckung auf, welche Kiew noch mit einem Symbol  der Erhabenheit beschert – sein Antlitz. Es gibt in der Welt viele Wunder und Geheimnisse, die schon mehrere Jahrhunderte hindurch ein heftiges Interesse seitens Menschheit  erwecken und keine bestimmten Erklärungen haben. Viele davon als rätselhafte  Weltwunder  gelten: ägyptische Pyramiden, Bermudas Dreieck, Statuen der Osterinsel, die radialen Furchen der Insel Malta, die pyramidenartigen Gesteinformationen von Tibet,  Kennzeichen der unbekannten Zivilisationen… Mit vollem Recht kann hierzu auch das wundervolle Antlitz von Kiew angeschlossen werden.   

Der erste, wer das „Gesicht“ von Kiew entdeckte, war der Architekt Georgi Kurovsky, der  die Stellung des Chefmalers der Stadt bekleidete. Vom Gesehenen war er in Verwirrung geraten und eine längere Zeit erzählte keinem, sogar seinen Bekannten nichts darüber, denn es damals die 90-en Jahre waren und die verzweifelten Leute glaubten überhaupt an Nichts. Und da tauchte  so was Außerordentliches auf…  

- Wie entdeckte ich das? Auf dem Tisch lag eine große Stadtkarte, - denkt Georgi Kurovsky daran zurück. – Es waren drauf keine Straßen, keine Bauten dargestellt, ich sehe mir etwas genau an und war entzücket… Darauf folgten die Erforschung der Darstellung des „Gesichtes“ und die Sammlung von Informationen. Überlegen Sie sich nur:  die angelegten Straßen, welche  in Kiew viele Tausende Jahre hindurch errichtet wurden, stören dieses Antlitz gar nicht, sondern im Gegenteil liegen so, dass sie es noch sehr auffallend betonen!  

Die Entdeckung von Georgi Kurovsky wurde durch die Fotos von Kiew bestätigt, welche von Sputnik der Company „Visicom“ aus gemacht wurden. Von diesen Bildern wurden schichtenweise  die Bebauungen sowie Bodenbewachsungen  nacheinander entfernt und erwies sich anschließend das bloße Relief unserer Stadt, das sehr an einen menschlichen Kopf erinnerte, so Direktor der Company „Visicom“ Herr Vladimir Kopinko.  

 Die Autoren der Idee beschreiben dieses „Porträt“ jeder auf eigene Weise.  Architekt Kurovsky  achtet auf die richtiger Nase und das vorstehende Kinn, was das Gesicht  Atlant- ähnlich macht. So wurden  die altägyptischen  Sphinxe dargestellt. 

Vladimir Kopinko zieht das Auge in Betracht: „ich sehe einen zielbewussten und nicht einfachen Blick“, -sagt  er. Wenn man dabei dieses „Gesicht“ aufmerksam betrachtet, liegt es auf der Hand, dass es sich um keine „Missgeburt“, sondern ein anthropologisch  korrektes Gesicht handelt.   Eindeutiger Schluss – wir sehen ein Frauengesicht  mit dem erhabenen Nacken,  die Augen des Antlitzes sind nach Osten gerichtet. 

 

Also, die Geländeform des alten Stadtteils stellt ein schönes Frauenprofil dar.  Lassen wir uns das Gesicht Kiews genau besehen, seine  Reliefkonfiguration und drauf platzierende bekannte Bauanlagen. Relief und Lageplatz Kiews bildeten sich in der Voreiszeit aus.

Als der Gletscher zusammenschmolz, entstanden die Flüssen Lybed,  Glubotschiza, Skomoroch. Die Ausmaße  der „Arbeit“ sind kolossal, in Rücksicht darauf auch, dass  diese Geländeform  wenigstens 20 Tausend Jahre alt ist…  Die Abmessungen des Antlitzes sind erstaunlich: 15 x 20 Kilometer!    

 

Stirnlinie  ist durch den Dnepr – Abhang im Stadtviertel Petschersk dargestellt. Dieser Stadtteil kennzeichnet sich dadurch, dass hier ihre Sitze die „denkende“ und „regierende“ Elite der Stadt hat:  ehem. Zarenpalast „Marijinsky“, Ministerkabinett (Regierungsgebäude), Parlament,  Apparat des Präsidenten und andere administrativen Behörden.

Im Stirnzentrum (das dritte Auge) liegt das Kiewer Höhlenkloster Lavra, dessen Bedeutung keines eingehenden Kommentars bedarf.  

In der Augenhöhle befinden sich Sophien- Kathedrale und  Michael-Goldkuppelkirche

Den Augenschnitt  prägt die Kreschtschaty-Schlucht, d.h. Kreschtschatik- Hauptstraße.

Die Nase bilden die schmalen Straßen in der Unterstadt Podol.

Die Lippenform ist durch Relief der Repjachow- Schlucht gemalt. Hier befindet sich die alte Kirill-Kirche.

Kinn  gestaltet die Flußniederung des uralten Kiewer Flusses Sirez. 

Nacken (Schwänzchen – christliches Fisch-Symbol?) – Flussniederung des Flusses Vita.

Ohr – Naturgrenze der Ortschaft Sovy. 

Schläfe – Sovy- Seen.

Jochbein – Fluss Lybed.

 Allein die oben erwähnten Bebauungen des Stadtantlitzes  stellen eine Reihe von Fragen, auf die es notorisch keine Antworten gibt: wer hat unsere Urahnen auf den Gedanken gebracht,  wo die Grundsteine zu bedeutendsten  Kathedralen, Heiligtümern Kiews  zu legen, welche heute die Visitenkarten der Stadt sind?  

Georgi Kurovsky: „Denken Sie nur! Diese Frauengestalt wurde weder durch Erdbeben, noch Überschwemmungen  vom Antlitz der Stadt  auslöscht, welche in verschiedenen Zeiten Kiew überstand.  Es blieb während der globalen Weltkriege und über 70 Jahre dauernder Macht von Kommunisten  heil, welche pflegten die Flüsse rückwärts  umzudrehen... Möglicherweise ist  dieses Antlitz eine Art Schlüssel zur Enträtselung irgendwelcher Geheimnisse der Ewigkeit und er gebe uns  zu verstehen, wie weiter nicht nur Kiew, sondern auch die ganze Welt leben sollte…“ 

Die Stellungnahme zu dieser Angelegenheit kann verschieden und rein individuell sein. Doch darüber nicht nachzudenken ist unmöglich. Jeder Mensch kann für sich entsprechende,  auf eigenen geistigen Werten und Kenntnissen basierende Konsequenzen ziehen.  Dieses Phänomen  ist kaum erklärbar. Eines ist klar – das Antlitz von Kiew muss erhalten werden. Ob es in der Welt  noch eine Stadt gebe, die ein ähnliches und eigenes „Gesicht“ hat?

Unterdessen besteht die Gefahr die „Gesichtszüge“ unserer Stadt durch den intensiven Bau von    kitschigen modernen Anlagen, Hochhäusern im Stadtzentrum sowie die Zerstörung der unter dem Natur- und Denkmalschutz stehenden Hügel  und steilen Dnepr – Abhänge zu verlieren. Letzte Zeit pflegt die heutige Macht samt  Investoren die einst „heilig gesprochenen“ Dnepr – Hügel  durch deren Bebauung von Hochhäusern zu ändern. Wenn dies so weiter dauert, kann Kiew seine einmalige Urwüchsigkeit einbüßen und ohne Profil, unpersönlich werden.  

Januar  2013 

Quelle der Informationen:    Internet