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Freitag, 12 August 2022

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Artikel > Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

 

                                                                             Inessa BLUM, Journalistin
                                                                         Extra für «Prime Excursion Bureau»

Leonid Stadnik

 

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal   auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist. Er hat der Prozedur der offiziellen Messung seiner Größe 2007 abgesagt. Doch die Tatsache, dass er Weltrekordhalter bleibt, ist bis heute aktuell.

 

Größe der Schuhe -62 

 

 Leonid Stadnik wohnt im Zhitomir-Gebiet ca. 210 km von Kiew entfernt. Er beschäftigt sich mit dem Anbau von Weintrauben und sieht in diesem seinen Lebenszweck. Er hat bewusst entschieden von sich selbst keine „gehende“ Sehenswürdigkeit zu machen.  Insbesondere auch dadurch, dass ihm immer schwierig fällt zu gehen – die Krankheit Acromegalia (Hypophyse- Funktionsstörung)  bedingt eine große Belastung auf die Beine.  Leonid hat die 62-Schuhgröße. Im Jahr 2007 erfror er sich die Füße, da er keine Stiefel   benötigter Größe hatte. Späterhin hatte er sich den Knöchel gebrochen. Als Ergebnis von Gipsauflegen wurde ein Bein  etwas kürzer als das zwei. Seit jener Zeit änderte sich vieles zum Besseren und heutiger „Weltrekordhalter“ hat keine Probleme mit Schuh  und Kleidung; die Schuhe wurden für ihn sogar in Belgien genäht. Obwohl der Knöchelbruch  in jenem Winter 2007 kostete ihm den Arbeitsverlust – er war als Veterinär in seinem Dorf tätig.

Jetzt arbeitet Leonid nach wie vor in der Landwirtschaft. Das Leben in der ukrainischen ist nicht leicht und Provinz und ihm geht persönlich nicht ganz leicht.  Status der „Berühmtheit“ hilft allerdings. Die Kleidung erhält Leonid in den letzten Jahren gratis. Er steht unter der ständigen medizinischen Aufsicht und wird von den Ärzten aus USA besucht. Neulich im Juni 2011 hat er endlich die Operation an Hirn überstanden – es wurde gerade diejenige Geschwulst  entfernt, welche das Wachstumshormon förderte.  Dadurch soll dessen Wachstumsprozess behindert  werden.

 

Bescheidener Lebenslauf  des Riesen  

 Leonid Stadnik wurde 1971 im selbem Dorf Podoljanzy des Zhitomir-Gebietes geboren, wo er bis heute lebt.  In der Kindheit war er nicht besonders hoch von Wuchs sowie auch seine Eltern: der Vater – 1,73cm und die Mutter – 1,52 cm. Dennoch hatte man im Hirn des Jungen in seinem Teenageralter eine Geschwulst entdeckt.  Es wurde entschieden, dass es um eine Krebsgeschwulst gehen sollte und man eilte sich diese zu entfernen. Die Operation misslang. Dabei wurde Hipofisis verletzt und fang der unrichtige Stoffwechsel an, wodurch der Kranke beinahen „stürzte“ in die Höhe los. Zum Abschluss der Veterinärlehranstalt   erreichte Leonid Stadnik schon 2,3 m. Es war doch nur der Anfang. Zuerst  fiel ihm schwierig das Fahrrad zu fahren und er fuhr dann den Bus.   Dann wurde ihm schon im Bus zu eng. Der Ausgang aus dieser Situation war nur das Pferdefuhrwerk. Der Wuchs schaffte nicht nur die „technischen“ Probleme. Die Geschwulst druckte auf das linke Auge, das beinahe zu sehen aufhörte.  Die Beine schwellten fast ständig an. Jetzt nach der Operation bessern seine Gesundheit allmählich aus und er steht täglich um sechs Uhr auf er arbeiten in seinem Garten und pflegt sein Landstück. Er hat zwei ha großes Landstück, Kühe, Schweine – auf ersten Blick einfaches aber gleichzeitig kompliziertes Leben eines ukrainischen Bauern. Leonig hat keine Familie – er beschloss ganz bewusst keine Frau mit seinen Problemen zu belästigen. Er wohnt mit seiner Mutter und Schwester.

 

 

Bescheidener Rekordhalter

 Leonid Stadnik ist trotzdem ins Guinness World Records-Buch eingetragen worden. Außerdem bleibt er als faktischer Rekordhalter. Nach den letzten in der Ukraine vorgenommenen Messungen  ist er 2 m 53 cm hoch von Wuchs. Seit jener Zeit sollte er nach eigenen Empfindungen noch etwas im Wuchs zugenommen haben. Den Titel den höchsten Menschen in der Welt teilt er mit dem Chinesen Bao Sishun. Dieser ist um 20 Jahre älter, arbeitete als Hirt und verdient jetzt das Geld dank seinem Wuchs: er lässt sich interviewen und fotografieren nur gegen die Bezahlung. Neulich heiratete er. Stadnik ist in dieser Hinsicht ganz kategorisch – keine Schau und unnützliche Popularität. Er hat das alles im Zeitraum 2005-2007 erlebt, als ins Guinness World Records-Buch „geraten“ war.

Guinness-Messungsabwicklung sieht sechs Messungen innerhalb des Tages vor – im Stehen und im Liegen. Der Chefredakteur des Guinness World Records-Buchs Herr Glenda Craig schlug Leonid Stadnik vor die entsprechenden Untersuchungen entweder in der Ukraine, oder in England durchzuführen.  Stadnik hat eigentlich öffentlich darauf verzichtet. Die jährlich wiederholten Untersuchungen erschienen ihm demütigend, die Zahl von Touristen und Neugierigen den ukrainischen  Giganten zu sehen war enorm und störte sehr seiner gemessen Lebensweise. Deshalb hat er  das Guinness World Records-Buch offiziell in Kenntnis gesetzt, dass er ferner  keinen Wunsch hat als solcher Art „Berühmtheit“ gegolten zu werden. Die Angaben über ihn sind doch in diesem Buch sowie im Internet geblieben: Leonid wiegt über 200 kg, hat die größte Handfläche: vom Handgelenk bis Fingerspitzen – 30 cm.

Er verfügt über enorme physische Kraft – mit einer Hand kann er 3m-höhe Heugarbe aufheben, einen im Schlamm versenkten Pferdewagen herausholen. Er ist an Lebensweise im Dorf verbunden und hat keine Lust  irgendwohin umzuziehen. Er hat ein bißchen  die Welt gesehen – war als Tourist in Frankreich und Deutschland. Er hat doch Angst mit Flugzeug zu fliegen. Deshalb war er nie in USA, obwohl vielmals eingeladen wurde. 

 

Eine Weinrebe züchten…“

Die Ärzte sagten dem Riesen ein nicht langes Leben voraus. Doch Leonid Stadnik hat schon viele „Kollegen“ im pathologischen Wuchs  überlebt. Leonid beabsichtigt sich mit Bienenzucht zu befassen, denn bekanntlich ist, dass die Imker als Langlebiger gelten, weil sie besondere Luft mit Blütenstaub atmen. Aber seine Hauptleidenschaft bleibt Weinbau. Sein Traum ist – alles Mögliche zu machen, damit auf ähnlichen Breiten vom Süden Kanadas die Weinrebe fruchtbar gedeihen könnte. Wer weiß, mag es sein, dass man sich an ihn vor allem in Zusammenhang mit prachtvollen Weintrauben auf den Tischen der Ukrainer und erst dann als an den höchsten Menschen weltweit erinnern würde. Es steht eigentlich fest, dass Leonid Stadnik  in der Tat höchst arbeitsam und arbeitslustig ist. Ein übliches Leben eines ungewöhnlichen Ukrainers läuft in einem abgelegenen Ort und macht unsere Erde schöner und freundlicher.

Wünschen wir Leonid kräftige Gesundheit und langes, fruchtbares Leben! 

August 2011