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Mittwoch, 19 Januar 2022

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Wochenendetouren > Zu Tschernigovs Schätzen

 

Brisoglebsky- Kathedrale, Stadt Tschernigov

Interieur der  Brisoglebsky- Kathedrale, Stadt Tschernigov

Dreifaltigkeits- Elijah-Kirche, Stadt Tschernigov

 Im letzten Viertel des VII. Jhs. nach Chr. entstand auf dem flachen, durch die jahrhundertealten Eichen bewachsenen Berggipfel, am Zusammenfluss   von Flüssen Desna und Strizhen eine slawische Ansiedlung, von der die zukünftige Stadt Tschernigov deren Ursprung genommen hatte. Nach einigen Jahrhunderten entwickelte sich Tschernigov in eine reiche, gut befestigte Stadt, die in ihrer Macht mit der „Mutter der russischen Städte“ wetteiferte. Nicht ohne Grund war Tschernigov vom Fürsten Oleg im Vertrag mit dem besiegten „byzantinischen Imperium“ (907) als die zweitwichtige Stadt nach Kiew genannt worden. Als die Erinnerung an jene graue Vergangenheit bleibt eine Menge von erhaltenen heidnischen Grabhügeln, die man auf dem Territorium der Stadt sehen kann.

 Im Jahre 992 wurde die Hauptstadt des Tschernigov-Sewersky-Landes zum Zentrum der riesigen Diözese, welche bis 1118 die Territorien der heutigen Tschernigow-, Kursk-, Tula-, Rjasan-, Wladimir-, Moskauer-, teilweise Mogiljow-, und Smolensk-, Gebiete vereinigte.

Das Territorium der Stadt machte zum Ende des XII. Jhs. ca. 200 ha aus und hatte über 20.000 Einwohner. Hier setzte eine intensive Bautätigkeit ein. Leider, sind viele Sakralbauwerke damaliger Zeit bis heute nicht gekommen, doch 5 Kathedralen aus XI-XIII Jh. sind in Tschernigov vorhanden, was einen 1/6 – Teil von der gesamten Zahl der erhaltenen Denkmäler der altrussischen Monumentalarchitektur ausmacht.

Dir Bekanntschaft mit der Vergangenheit Tschernigovs ist zweifellos mit dem Stadtwall anzufangen. Es ist der älteste Stadtteil, die Wiege der Stadt, das geistigen und administratives Zentrum im Laufe von vielen Jahrhunderten. Es ist kein Zufall, dass gerade hier die meisten historischen Bauwerke und Museen konzentrieren. Darunter besitzt eine besondere Stelle die majestätische Heilandsfest-Kathedrale – eine der ältesten erhaltenen Kathedralen aus  Zeiten der Kiewer Rus. Deren Grundstein war Anfang 30-er Jahren des XI. Jhs während Regierungszeit des Tschernigover Fürsten Mstislav gelegt worden, der einer von 12 Söhnen des Großfürsten Wladimir war, welcher unser Volk 988 christianisiert hatte.

Das Gelände des heutigen Stadtwalles galt eine lange Zeit als Festung, mehr befestigter Stadtteil. Hier war viel sicherer als außerhalb der Festung. Deshalb waren hier die Kirchen, Administrativgebäude, die Behausungen, Märkte sogar Friedhöfe untergebracht.  Bis heute ist der Erzbischofpalast (Baujahr 1780) und eine Reihe von anderen historischen Baumeisterwerken erhalten.   

1799 wurde die Tschernigover Festung samt Wall abgebaut und an deren Stelle die Parks und Boulevards gelegt. Die Stadt erhielt dadurch die Möglichkeit sich zu erweitern. Eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Walles sind 12 gusseiserne Kanonen, die hier Anfang des XX. Jhs aufgestellt waren. Es existiert eine Legende, der zufolge sollte diese Kanonen Peter I. den Tschernigover Kazaken für ihren Heldenmut im Kampf gegen schwedische Eindringlinge geschenkt haben. Würden wir diese Legende nicht widerlegen, da die Sagen „schmücken“ im bestimmten Sinne die Ereignisse der grauen Vergangenheit.

Das Besichtigungsprogramm in Tschernigov ist sehr umfangreich: das Areal der ehemaligen Stadtfestung mit deren Verteidigungseinrichtungen, wo viele Sehenswürdigkeiten des Altertums zu besichtigen sind, wie   Verklärungs- Christi-Kathedrale (1037), Borisoglebsky-Kathedrale (1123-30), St.-Katherina-Kirche, das erste in der Ukraine Denkmal für Hetman Masepa (2009), die wiederhergestellte altrussische Paraskiv Freitags- Kirche.     

Auf uns warten die Führungen auf den Boldin-Bergen mit uralten Grabhügeln (wo sich vermutlich das Gab des Recken Swjatogor befindet), in Elijah -und Mariä-Himmelfahrt-Klöster.  Aus dem Glockenturm des Mariä-Himmelfahrt-Klosters eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Stadt und deren Umgebung. Wir besichtigen auch die Antonius-Höhlen eines der ältesten Höhenklosters der Kiewer Rus, wo das Gespenst des „schwarzen Mönchs“ haust; das Phänomen wurde schon 1970-er von den Archäologen und Touristen festgelegt bzw. fixiert!

 

Organisatorische Fragen
  • Dauer der Führung samt Hin-und Rückfahrt: ca. 12 Stunden.
  • Zu Ihrer Verfügung: Guides- Dolmetscher (Lizenz, höchste Qualität, Sprachen: Deutsch, Englisch).
  • INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN: nach Ihrer Anfrage - jederzeit im beliebigen Transportmittel (2,5,17,22,30,45 Plätze).   

Dreifaltigkeits- Elijah-Kirche,  11 – 18. Jh. Stadt Tschernigov

Kirill Rosumovsky und Elisabeth (Tochter Peter des Ersten) Fragment der Ikonenwand der Kirche in Koselez, Tschernigover Gebiet

 

☎ +38 (099) 55-00-000, +38 (096) 94-00-000

Zu Tschernigovs Schätzen


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