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Das Solovzow-Theater (heutiges I. Franko-Theater) am Anfang des 20. Jahrhunderts, Kiew
 
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Das Solovzow-Theater (heutiges I. Franko-Theater) am Anfang des 20. Jahrhunderts, Kiew
Mittwoch, 19 Januar 2022

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Wochenendetouren > Potschajew- Himmelfahrtskloster (Lavra)

 
Potschajew
 
Potschajew, die Troizkij-Kathedrale Potschajew. potschajew-Himmelfahrtskloster
 

Potschajew- Himmelfahrtskloster (Lavra) ist nach seinem Status das zweite orthodoxe  Kloster  (nach Kiewer Höhlen-Kloster) in der Ukraine. Majestätisch und gleichzeitig  elegant erheben sich die Gotteshäuser des Klosters auf dem hohen Hügel.  

Der Überlieferung zufolge sollte einst auf dem Potschajew-Berg  die Gestalt von Gottes-Mutter den zwei Mönchen und einem Hirten Ivan Bosoj in greller Feuersäule  erschienen haben. Auf dem Felsen, wo  laut Überlieferung die Jungfrau Marie gesehen worden war, sollte ihr Fuß einprägt haben, an dessen Stelle  eine Wasserquelle entstand.
Das berühmte Heiligtum  des Potschajew-Himmelfahrtsklosters ist die wundertätige Ikone  der Gottes-Mutter, welche  nach den Aussagen der Pilger die Heilung verschenkt.

Unter den zahlreichen namhaften Touristen, die einst das Kloster besucht haben, waren solche wie Franz  Liszt, Honoré de Balzac und viele andere.  Dem Kloster protegierten grundsätzlich alle russischen Zaren und die ukrainischen Hetmane.

Laut Chroniken fängt die Geschichte des Potschajew-Himmelfahrtsklosters Ende des ХVI. Jhs an. Die Eigentümerin der Ortschaft Potschajew  Frau Anna Goyskaya,  Witwe des  Stadtrichters von Luzk hatte 1597 hier ein Kloster gegründet, worüber eine entsprechende Urkunde erstellt worden war.

Zugunsten des Klosters spendete sie jährlich eine bestimmte Geldsumme und ein Zehntel von Kornernte. Nach der Order der Klostergründerin war hierher  traditionsgemäß die Gottes-Mutter-Ikone übertragen worden, welche durch die Wundertaten berühmt war. Heute gilt diese Ikone  als Hauptheiligtum  des Klosters.

Eine bedeutende Rolle  in der Herausbildung und Entwicklung des Potschajew-Himmelfahrtsklosters hatte Hiob Zalizo (ca.1550-1651) gespielt.

Auf dem Potschajew-Berg entstand 1649 die Troizkij-Kathedrale (Dreifaltigkeitskathedrale), in  welche die wundertätige Gottes-Mutter-Ikone übertragen wurde. In dieser Zeit verbreitete sich die Sage, dass die kleine Wasserquelle auf dem  Potschajew-Berg die hintergelassene Fußspur von Gottes-Mutter sein sollte.

Die Bedeutung des Klosters erhöhte sich beständig. Es verfügte  über eine reiche Bibliothek;  besonderen  Ruhm genoss das Kloster  dank eigener Druckerei, deren  Ausgaben auf dem Territorium  der ganzen Ukraine gefragt wurden. Die Blütezeit der Klosterdruckerei fällt auf die Zeitspanne 1772-1795.  Sobald das Gelände des Klosters als Territorium des Russischen Imperiums erklärt wurde, war seine Buchdrucktätigkeit geschrumpft worden.

In der zweiten Hälfte des ХVIII. Jhs bildete sich  das architektonische Ensemble des Potschajew-Klosters heraus, das auch heute dessen Antlitz nachweist. Dies erfolgte übrigens unter  der bedeutenden finanziellen Unterstützung des Grafen Nikolaj Potozky. 1833 erhielt das Potschajew-Kloster den Ehrentitel einer Lavra.

Bei der Besichtigung der Dreifaltigkeitskathedrale empfehlen wir deren Außenmosaikbilder zu beachten, welche nach den  Skizzen des berühmten Malers Nikolaj Rerich geschaffen wurden. Wenn Sie den Glockenturm hinaufsteigen würden, eröffnet sich vor Ihnen ein herrliches Panorama der Umgebung auf etwa 20 km.

Die bedeutendsten Feierlichkeiten in der Potschajew-Lavra sind das Fest der Mariä Himmelfahrt (28. August) und  Feiertag vom hochwürdigen Hiob  (10. September).

Als ein Erinnerungssouvenir über den Besuch der Potschajew-Lavra  kauft man üblich eine kleine Ikone Potschajewer Gottes-Mutter, auf der die Jungfrau Marie im Feuernimbus dargestellt ist. Man nimmt auch etwas Wasser aus der heiligen Wasserquelle mit nach Hause.

Auch die Höhlenzelle vom hochwürdigen Hiob macht einen unvergesslichen Eindruck  auf die Gläubigen und Besucher.  Die glitschigen Wände der Zelle sowie das Gefühl der vollkommenen Geschlossenheit und des Raummangels bleiben für längere Zeit  im Gedächtnis.

Kremenez
Die Stadt Kremenez ist erstmals unter dem Jahre 1227 urkundlich erwähnt. Und schon 1241 stießen die Truppen von Khan Batyi auf den hingebungsvollen Widerstand seitens Einwohner der Stadt Kremenez und vermochten nicht den Widerstand der Verteidiger der Burg zu überwältigen. So was passierte zum ersten Mal seit den Zeiten von Tschingis Khan.   
Später ist die Stadt in den Bestand des litauischen Fürstenstaates  und dann in den von Rzeczpospolita aufgenommen worden.

Die interessanteste Periode in der Geschichte der Stadt war die Epoche der Herrschaft  von Königin Bona Sforza d'Aragona.

Die hinterlistige und temperamentvolle Neapolitanerin halbspanischer Herkunft ist 1518 zur zweiten Ehefrau des polnischen Königs Sigismund I geworden.
An Stelle ihres willensschwachen Gatten regierte sie in der Tat  den damals größten Staat Europas. Unter den Städten, die sie von seinem Gatten als Geschenk erhielt, wurde Kremenez zur Perle  und einer der ihren Residenzen.
Innerhalb von 20 Jahren der Herrschaft von Königin Bona entwickelte sich die Stadt zu einer großen multinationalen Metropole.  Schon damals waren in Kremenez die Vertreter vieler Nationalitäten ansässig: Ukrainer, Polen, Juden, Armenier, Deutschen, Tataren,  Rumänen etc.   

Es war weniger als ein Jahrhundert vergangen und die uneinnehmbare Burg war immerhin durch die Kosakenreiterei erstürmt und in Besitz genommen worden.
Der Oberst Phylon Dzhalalij hielt 1648 unterwegs nach Lvov vor Kremenez an. Einige Tausende von Kosaken und Bauern hatten die Festung erstürmt, ausgeraubt und dem Boden niedergemacht. Seither  stehen auf dem Berg die einsamen und einige der romantischsten Ruinen in der Ukraine…

Es schien, dass die Geschichte  stehen geblieben wäre. Fade  liefen  die Jahrhunderte…

Doch Kremenez machte sich wiederholt berühmt und diesmal als  Zentrum der Kultur und der Ausbildung. Gerade hier schlug ihre Wurzeln die zukünftige Kiewer Universität…

1750 ist hier ein Jesuitenkollegium  eröffnet worden. 1773 als der Jesuitenorden aufgelöst wurde, stellte das Kollegium sein Bestehen ein. 1805 eröffnete sich hier ein wolhynisches Gymnasium, das kurz darauf in ein Lyzeum reorganisiert wurde.

Nach dem Erlass  des Zaren Nikolai I war diese Lehranstalt 1833 in die Stadt Kiew verlegt worden, wo auf deren Basis ein Jahr später die St. Vladimir- Universität gestiftet worden ist. Ins Gebäude des ehemaligen Lyzeums war das wolhynische Priesterseminar umgezogen.

Kremenez ist durch seine Gotteshäuser berühmt geworden. Es gibt hier über 20 Sakralbauten, d.h. 1 Kirche kommt auf 1000 Einwohner. 1633 ist hier Christi- Erscheinung Brüderkloster gegründet worden. Eines der ersten Druckerzeugnisse seiner Druckerei war das 1638 gedruckte Lehrbuch der kirchlich- slawischen Sprache «Kremenez- Grammatik».

Während der Stadtbesichtigung sieht man hier die großartige Nikolaus-Kathedrale (Anfang XVI. Jhs), prächtige katholische St. Stanislav-Kirche. Seit 1910 steht ein interessantes Denkmal im  Stadtzentrum – Denkmal dem großen polnischen Dichter Juliusz Slowacki, der in Kremenez geboren wurde.

Unter architektonischen Denkmälern der Stadt ist die Mariä -Schutz und Fürbitte -Regimentskirche (1902-1905)  beachtenswert, die einst für die Soldaten des Jakuten-Regiments der russischen Armee am Rande des Militärstädtchens errichtet worden war.  Beeindruckend ist  die künstlerische und technische Qualität des Ziegels, aus dem die Kirche gebaut ist. Sie benötigt keinen Außenbelag bzw. Stuck und wird offensichtlich noch Jahrhunderte stehen.

Unlängst ist in Kremenez einer der ältesten Botanischen Gärten der Ukraine  wieder aufgelebt,  dessen Sammlungen einst nach Kiew abtransportiert waren und zur Grundlage für den Botanischen Garten der Kiewer Universität  wurden.   

 

1 Tag (Freitag)
22.00   Abfahrt mit dem Bus aus Kiew  (Treffpunkt Metro-Station "Palast Ukraine").
2 Tag  (Samstag)
06.00   Eintreffen in Potschjaew. Messe im Kloster 
09.30   Führung in Potschjaew Lavra  (Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, Dreifaltigkeit-Kathedrale, St. Hiob unterirdische Felsenkirche, Ikone der Potschjaew Gottes-Mutter, Reliquien von Hiob Potschjaewsky, seine Zelle, Wasserquelle der Heiligen Gottes-Mutter).
12.00   Abfahrt zur Heiligen Anna-Wasserquelle, die zu Ehren der Mutter der Jungfrau Maria genannt worden war. Die Wassertemperatur in diesem Teichen liegt immer bei 8 Grad. Bei jedem Wetter kann man hier die badenden Leute sehen, die hoffen dadurch die Gesundheit wiederherzustellen. Es wird gesagt, dass dieses heilsame Wasser besonders denjenigen helfen soll, die auf die Nachkommen hoffen.
    Mittagessen
14.00   Abfahrt nach Kremenez.  Stadtrundfahrt mit Besichtigung der wichtigsten historisch-architektonischen Denkmäler.
16.00   Rückfahrt nach Kiew.
22.00   Eintreffen in Kiew.

 

Organisatorische  Fragen:

 

  • Preis beinhaltet: Fahrt im komfortablen Bus/Mini-Bus, Führungen, Versicherung.
  • INDIVIDUELLE FÜHRUNGEN: nach Ihrer Anfrage - jederzeit im beliebigen Transportmittel (2,5,17,22,30,45 Plätze). 

 

 

 

Kremenez Burg Kremenez, panorama Kremenez, Michail Kirche

☎ +38 (099) 55-00-000, +38 (096) 94-00-000

Potschajew- Himmelfahrtskloster (Lavra)


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